Weber, Caroline von

Weber, Caroline von

Bildquelle

Karl Laux: Carl Maria von Weber, Leipzig 1978, S. 54

Basisdaten

  1. Brandt, Caroline Geburtsname
  2. baptism-icon
    19. Dezember 1792 in Bonn
  3. 23. Februar 1852 in Dresden
  4. Schauspielerin, Sängerin
  5. Altenburg, Erfurt, Naumburg, Rudolstadt, Coburg, Bamberg, Augsburg, St. Gallen, Freiburg (Breisgau), Karlsruhe, Frankfurt am Main, Prag, Dresden

Ikonographie

Weber, Caroline von

Biographische Informationen aus der WeGA

Tochter von Christoph Hermann Joseph Brandt und Christiane (bzw. Christina) Brandt geb. Hartmann; getauft angeblich am 19. November 1793 in Bonn (vermutlich bereits 19. Dezember 1792 Bonn); vermutlich bis 1803 Ausbildung in Ballenstedt; seit 4. November 1817 Gattin Webers.

Schauspielerin bei reisenden Gesellschaften

April bis Juni 1803 unter Carl Witter in Altenburg, danach vermutlich auch in Naumburg; Oktober 1803 bis September 1804 unter Fr. W. Lange in Altenburg, Erfurt, Gera, Naumburg und Rudolstadt; 1804/05 am Coburger Theater unter Direktor Christian Füldner; 1805/06 unter Direktorin Maria Vanini erst in Bamberg, dann in Augsburg am Theater; 1807 unter Direktorin Maria Vanini am Theater in St. Gallen; 1807/08 unter Direktor Ferdinand Kindler in St.Gallen; 1808 Aufenthalt in Freiburg/Breisgau; 1808/09 vermutlich unter Direktor Wilhelm Vogel in Karlsruhe.

1809–1813

am Nationaltheater Frankfurt/Main.

1813–1817

am Ständetheater in Prag; (Ankunft in Prag 11. Dezember 1813); ihr Debüt war am 1. Januar 1814 mit der Titelpartie von Isouards Oper „Cendrillon“ (Aschenbrödel) und verlief ausserordentlich erfolgreich; sie trat bis zu Webers Weggang im Herbst 1816 in 34 Inszenierungen unter der Leitung von Weber auf, darunter vielfach in Hauptrollen, hinzu kamen auch Rollen im Schauspiel (letzte Vorstellung 30. Oktober 1817); mit ihrer Eheschließung mit C. M. von Weber am 4. November 1817 in Prag entsagte sie der Bühne.

  • Fachangaben und Wertungen während ihrer Tätigkeit am Prager Ständetheater (1814–1817):
  • Allgemeiner Deutscher Theater-Anzeiger, hg. von Daniel Gottlieb Quandt, Prag, Jg. 4 (1814), Nr. 24, S. 95: „spielt muntere Liebhaberinnen im Schauspiel und in der Oper“
  • Lembert/Carl, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde für das Jahr 1816, Stuttgart, München 1815, S. 206: „muntere und naive Rollen im Schauspiel und der Oper“
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1817, Stuttgart 1816, S. 469: „muntere Liebhaberinnen im Schauspiel und Oper“
  • Hinweise von Carl Maria von Weber in seinem Notizen-Buch von 1816: „Naive, Muntere, und sogenannte Spiel Rollen. Page im Joh: v: Paris, in Figaro, Aline, Aschenbrödel, Zerline pp NB: spielt auch viel im Schauspiel.“
  • Bäuerle, Taschenbuch für die deutsche Schaubühne auf das Jahr 1817, Wien 1816, S. 92: „Im Schauspiel naive Rollen, muntere Liebhaberinnen, in der Oper Aschenbrödel, Aline, kleinen Matrosen u. dergl., ist eine vorzügliche Künstlerinn und wird allgemein verehrt.“

Wikipedia

NDB

ADB

GND

XML

XML Download

Wenn Ihnen auf dieser Seite ein Fehler oder eine Ungenauigkeit aufgefallen ist,
so bitten wir um eine kurze Nachricht an bugs [@] weber-gesamtausgabe.de.