Brunetti d. Ä., Therese

Brunetti, Therese

Bildquelle

Karl Laux: Carl Maria von Weber, Leipzig 1978, S. 53

Basisdaten

  1. Frey, Therese Geburtsname
  2. Kniže, Therese Ehename
  3. Brunetti-Kniže, Therese Weitere Namen
  4. 25. Dezember 1782 in Wien
  5. 20. Mai 1864 in Prag
  6. Schauspielerin, Tänzerin
  7. Wien, Prag

Ikonographie

Brunetti, Therese
Brunetti, Therese (Rollenbild als Sitah Mani)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Tochter des Beamten Anton Frey
  • zunächst bis 1798 am Theater in Passau engagiert
  • 1798 bis 1834 als Schauspielerin sowie anfangs auch als Tänzerin am Ständetheater in Prag; pensioniert am 1. Februar 1834 (Abschiedsbenefiz am 26. April 1834)
  • heiratete am 10. Januar 1799 den Ballettmeister des Ständetheaters Joachim Brunetti, mit Brunetti hatte sie fünf Kinder
  • 1813/14 enge Freundschaft zu Carl Maria von Weber
  • nach Brunettis Tod 1823 zweite Ehe mit František Max Kniže
  • Fachangaben und Wertungen während ihrer Tätigkeit am Prager Ständetheater:
  • Neue Annalen der Literatur des österreichischen Kaiserthumes, Jg. 1 (1807), Intelligenzblatt August, Sp. 90: „Erste muntere Liebhaberinnen und naive Mädchen. Von der Natur so reich begabt, dass sie ohne grossen Aufwand von Kunst die Gemüther bewegt“
  • Prager Theater-Almanach auf das Jahr 1808, Prag 1807 (= Jg. 1), S. 8: Debüt 1798 als Therese Halter in den Geschwistern vom Lande
  • Iffland, Almanach fürs Theater, Jg. 1, Berlin 1807, S. 350: „erste muntere Liebhaberinnen, naive Rollen“
  • Iffland, Almanach fürs Theater, Jg. 3, Berlin 1809, S. 158: „erste tragische und muntere Liebhaberinnen“
  • Schmidt, Almanach für Theater 1812, Leipzig 1811, S. 175: „erste Liebhaberinnen“
  • Theater-Zeitung, Wien, Jg. 6, Nr. 41 (7. April 1813), S. 164: nimmt „im Frauenpersonale […] gewiß mit Recht den ersten Platz ein. Das anspruchlose reine Auffassen und Wiedergeben unschuldiger Naturen, und junger Frauen, gewann ihr längst alle Herzen“
  • Allgemeiner Deutscher Theater-Anzeiger, hg. von Daniel Gottlieb Quandt, Prag, Jg. 4 (1814), Nr. 24, S. 95: „spielt muntre Liebhaberinnen, junge Weiber, Charakterrollen“
  • Lembert/Carl, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde für das Jahr 1816, Stuttgart, München 1815, S. 206: „muntere Liebhaberinnen, junge Frauen, Charakterrollen“
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1817, Stuttgart 1816, S. 469: „muntere Liebhaberinnen, junge Weiber, Charakterrollen“
  • Tagebuch der deutschen Bühnen, Jg. 2, Nr. 12 (Dezember 1817), S. 337: „Charakterrollen, junge Frauen u. s. w.“
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1821, Wien 1820, S. 293f.: „Erste Liebhaberinnen im Schau.- u. L. Junge Frauen, Damen von Stande. – Mit Recht ein Liebling des Prager Publikums.“
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1822, Wien 1821, S. 285: „junge Frauen im Lust- und Trauer-Spiel“ (ebenso in: Klingemann, Allgemeiner deutscher Theater-Almanach für das Jahr 1822, Braunschweig 1822, S. 451)
  • Adolf von Schaden, Kritischer Bockssprung von Dresden nach Prag; ein neues Capriccio, als Gegenstück des Katersprunges, Schneeberg 1822 [Rückblick auf eine Prag-Reise Ende 1821], S. 214f.: „Junge Frauen im Lust- und Trauerspiel: Elise im Räthsel, Camillia, in das Bild. Durchaus brav. Es verdient in der That große Bewunderung, wie diese Dame sich konservirt hat; sie ist nicht mehr jung, gar nicht mehr jung, und stellt sich auf und außer der Bühne wie ein liebreizendes Weib in üppigster Blüthe dar; so was kömmt selten vor!“
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1823, Wien 1822, S. 303: „junge Frauen im Lust- u. Trauerspiel“
  • Tagebuch der deutschen Bühnen, Jg. 11, Nr. 2 (Februar 1826), S. 55: „Anstandsdamen, zärtliche Mütter im Lust- Schau- und Trauerspiele“

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