Friedrich Wilhelm Jähns an Eduard Hanslick in Wien
Berlin, 17. Februar 1872

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Hochgeehrter Herr Professor,

Euer Hochwohlgeboren waren so sehr gütig, mir vor längerer Frist die mir hocherfreuliche Benachrichtigung zugehen zu lassen, daß Sie mein Buch über C. M. v. Weber einer Besprechung zu würdigen beabsichtigten.

Ich weiß nicht, ob mir dieser große Vorzug schon geworden ist, da mir Gelegenheit fehlt, Wiener Zeitungen hier in der Folge ihres Erscheinens zu lesen. Ich bin deshalb so kühn, Ihnen mit der gehorsamsten Anfrage beschwerlich zu fallen, ob Sie Ihre Güte schon haben für mich walten lassen, oder ob dies noch nicht geschehen konnte. –

Im ersteren Falle würde ich die Bitte wagen, mir diejenige Nummer des Blattes, worin Ihre gefällige Besprechung erschien, geneigtest anzeigen lassen zu wollen.

Im letzteren Falle würde ich mein gehorsamstes Ansuchen um Ihre Güte, meines Buches noch zu gedenken, zu wiederholen mir erlauben, da eine Stimme von so hochbedeutender Wichtigkeit, von so entscheidender Folgenschwere, wie die Ihre, hochverehrter Herr Professor, dem Buche nach jeder Seite hin in hohem Grade nützlich werden muß, wenn sie zu seinen Gunsten sprechen kann.

Verzeihen Ew. Hochwohlgeboren meine erneute Andringlichkeit und genehmigen Sie, hochgeehrter Herr, zugleich den Ausdruck ausgezeichnetster Ergebenheit, mit welcher ich die Ehre habe zu sein Ew: Hochwohlgeboren
dankbar verpflichteter
F. W. Jähns.
Prof.

Apparat

Zusammenfassung

fragt an, ob er noch mit einer Besprechung des Weber-Werkverzeichnisses durch ihn rechnen könne, sie wäre ihm sehr wichtig

Incipit

Euer Hochwohlgeboren waren so sehr gütig

Generalvermerk

aus den Jahren 1872, 1873, 1874, keine Übertragungen, nur jeweils vorangestellte Inhaltsangaben

Verantwortlichkeiten

Überlieferung

Textzeuge

Dresden (D), Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (D-Dl)
Signatur: Mscr. Dresd. App. 394,4

Quellenbeschreibung

  • 1 DBl. (2 b. S. o. Adr.)

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