Kind, Friedrich

Basisdaten

  1. Kind, Johann Friedrich
  2. Oskar Pseudonyme
  3. 4. März 1768 in Leipzig
  4. 25. Juni 1843 in Dresden
  5. Jurist, Schriftsteller, Dichter, Librettist
  6. Leipzig, Dresden

Ikonographie

Johann Friedrich Kind (Quelle: Wikimedia)
Kinds Grab auf dem Dresdner Trinitatisfriedhof (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des Friedh. Kind, Heinrich Schmidt (1789) (ungesichert) - 1825 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Kind, Friedrich,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Kind, Friedrich,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Kind, Friedrich,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Kind, Friedrich,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Kind, Friedrich,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Kind, Friedrich,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Kind, Friedrich,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Kind war Sohn eines Stadtrichters
  • er erhielt seine Ausbildung auf der Thomasschule in Leipzig; zusammen mit August Apel
  • Gehilfe in der Ratsbibliothek
  • 1786 nahm Friedrich Kind in Leipzig das Studium der Philosophie und Jura auf
  • 1789 Volontär beim Justizamt in Delitzsch, dort ausserdem journalistische Tätigkeit
  • 1793 ließ er sich als Advokat in Dresden nieder; durch das Erbe seines Vaters war sein Lebensunterhalt gesichert, so dass er sich ab 1814 nur noch als Schriftsteller betätigte
  • Am 23. Oktober 1794 Heirat mit Minna in Leutsch
  • 20. Juli 1795 Geburt des Sohnes Wilhelm
  • 29. Juli 1795 Tod der Ehefrau Minna
  • Anfang August 1796 zweite Eheschließung in der Neustädter Kirche mit Friederike, geb. Ihle
  • Das Ehepaar hatte zwei Töchter: Meta und Roswitha
  • Er war Gründungsmitglied des 1804 in Dresden ins Leben gerufenen „Literarischen Chors“, der nicht lange existierte, und gehörte später dem 1815 entstandenen „Dresdner Liederkreis“ an
  • Ab 1815 redigierte er das Becker’sche Taschenbuch
  • 1815 bis 1819 gab er Die Harfe, Leipzig heraus
  • 1817 bis 1826 redigierte er zusammen mit Karl Theodor Winkler die Dresdner Abend-Zeitung, danach die vom 1. Januar 1827 bis Ende Juni 1828 erschienene Dresdner Morgen-Zeitung
  • 1818 bewirkte Weber beim Herzog von Sachsen-Gotha, dass dieser ihn zum Hofrat ernennt
  • 1821 bis 1822 redigierte Kind die Monatsschrift Die Muse, Leipzig
  • außer dem Text zum Freischütz (Musik von C. M. v. Weber) verfasste er u. a. Libretti zu: Das Nachtlager von Granada (Musik von Conradin Kreutzer) und Der Holzdieb (Musik von Heinrich Marschner)

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