Könneritz, Hans Heinrich von

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Basisdaten

  1. 7. Februar 1790 in Merseburg
  2. 21. Mai 1863 in Erdmannsdorf
  3. Intendant, Diplomat
  4. Dresden, Weimar, Madrid, Paris, Brüssel, Berlin, Hannover

Ikonographie

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn von Hans Wilhelm Traugott von Könneritz (1753–1829) und dessen Frau Armgard Caroline Albertine, geb. Gräfin von Hohenthal (1768–1827); Bruder von Karl Wilhelm von Könneritz
  • nach Besuch der Landesschule Pforta Jurastudium in Leipzig
  • ab 1812 Regierungsassessor in Dresden
  • 1815 bis 1820 in sachsen-weimarschen Diensten (zunächst Regierungsrat und Kammerjunker, 1819/20 Kammerherr)
  • ab 1820 wieder in Dresden, Geheimer Rat; übernahm nach Abgang Vitzthums, die Generaldirektion der Königlichen musikalischen Kapelle und des Hoftheaters (bis 1824); Dienstbeginn am 28. September 1820 (vgl. Akten Dresden, Loc 15132, Bl. 96–97 (1820). Könneritz wird als neuer Intendant vereidigt, vgl. „Pflichts-Notul“ [D-Dla, Loc. 15132, Bl. 96f.]; 26. September Antrag auf Gehaltszulage (bisher 1.500 rh), da er „doch keinen Begriff von einem so ermüdenden, Zeit und Geist vernichtenden Geschäft gehabt“; am 6. Nov. werden ihm 500 rh Zulage bewilligt [D-Dla, Loc. 15132, Bl. 99ff.]
  • seit 1820 verheiratet mit Luise Clara, geb. von Werthern-Beichlingen; gemeinsame Kinder: Anna (1821–1893, später verh. von Bernstorff), Rosa Clara (1823–1906, später verh. von Watzdorf), Richard (1828–1910), Leonce Robert (1835–1890)
  • erwarb 1822 das Rittergut Erdmannsdorf
  • ab 1824 im diplomatischen Dienst tätig, zunächst als sächsischer Gesandter in Madrid (Abreise von Dresden am 7. Oktober 1824), 1828 bis 1849 in derselben Funktion in Paris, anschließend in Brüssel, Berlin (1851/52, zuzüglich Akkreditierung in Hannover)
  • 1852 Verleihung des belgischen Grafentitels (1864 auch in Sachsen anerkannt)

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