Lauska, Franz

Lauska, Franz

Bildquelle

Giacomo Meyerbeer. Weltbürger der Musik, Wiesbaden 1991

Basisdaten

  1. Lauska, Franz Seraphin
  2. 13. Januar 1764 in Brünn (Mähren)
  3. 18. April 1825 in Berlin
  4. Pianist, Komponist, Klavierpädagoge
  5. Italien, München, Berlin

Ikonographie

Lauska, Franz

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn eines kaiserl. Domänenrates
  • Schul- und erste musikalische Ausbildung in Brünn
  • seine Neigung zum Klavier- und Orgelspiel ließ ihn von anfänglichen landwirtschaftlichen Studien abbringen und sich ganz der Musik widmen
  • 1804 in Wien Kompositionsunterricht bei Albrechtsberger
  • nach Aufenthalten als Organist in Mailand, als Clavecinist im Dienste des Herzogs von Serbelloni in Rom bis 1796 Hofklaviermeister am Hofe des Pfalzgrafen von Bayern in München
  • Konzertreisen u. a. 1794, 1796 und 1797 nach Frankfurt/Main, Lübeck und Hamburg, ins Baltikum, nach St. Petersburg und Kopenhagen
  • ließ sich 1799 in Berlin als Klavierpädagoge, Komponist und Virtuose nieder
  • zu seinen Schülern zählten Prinzen und Prinzessinnen und u. a. auch Meyerbeer
  • Mitglied (Tenor) der Singakademie von 1799 und der Liedertafel von 1809 bis zu seinem Tode, für letztere komponierte er auch
  • heiratete 1809 die Malerin Caroline Ermeler
  • 1812 lernte er bei dessen erstem Berlin-Aufenthalt Weber kennen, der ihm 1816 seine Klaviersonate op. 39 widmete; Lauska revanchierte sich mit der Widmung seines op. 41 an Weber
  • reiste 1821/22 mit seiner Frau über Wien nach Italien und hielt sich mit ihr in Mailand und Rom auf

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