Carl Friedrich Rungenhagen an Karl Theodor Winkler in Dresden
Berlin, Montag, 17. Juli 1826

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Die Veranlaßung zu diesen Zeilen giebt der Verlust den die Kunst durch den Tod des Kapellmeisters C. M. v. Weber erlitten; zu den Freunden seiner Muse gehörte auch ich, so wie zu denen, die die schätzbaren Eigenschaften seines Geistes und Herzens kennen gelernt, sein früherer längerer Aufenthalt in Berlin führte uns oft zusammen und gab mir dazu Gelegenheit. Bald nach seinem Hinscheiden wurde es bekannt wie ungünstig seine Familie durch dies Ereigniß gestellt sey, mit Freude ergriff ich die Gelegenheit meine neueste Arbeit in der Art mitzutheilen: daß der Ertrag der Familie des Verstorb. zugehören solle. – Der Wunsch mit der Herausgabe dieses Werkes auch eine kurze Biographie und Bildniß Weber’s zu geben, veranlaßt diese Zeilen an Ew. Wohlgebohren. Sie haben seit Jahren sowohl in freundschaftlicher als geistiger Verbindung mit ihm gestanden, von Ihnen daher Stoff zu Ausarbeitung einer Biographie zu erbitten ist mein dringendes Anliegen, dem vertrauteren Freunde ist gewiß Manches bekannt worden, was sein Wirken und Schaffen selbst angieng. Begebenheit aus seinem Geschäftsleben, Züge aus seinem häuslichen Leben, Hindeutungen auf seine Kunst-Produktionen, wie alles, was den Verstorbenen näher berührt wird dankbar aufgenommen. – Erfreuen Sie gütig baldigst durch einige Zeilen den Unterzeichneten so auch durch Gewährung seiner Bitte –

H. Hofr. Schmidt von Berlin mein vieljähriger Freund stellt diese Zeilen selbst Ihnen zu mein Anliegen unterstützend Mit wahrer Hochachtung
Ihr ergebener
Rungenhagen Musikdirektor

Apparat

Zusammenfassung

ist mit einer Komposition beschäftigt, deren Ertrag er der Familie von Weber zur Verfügung stellen möchte; er hat die Absicht, eine Biographie seines Freundes beizugeben und bittet Winkler, ihn mit Material zu unterstützen, da er Weber so lange verbunden war

Incipit

Die Veranlaßung zu diesen Zeilen giebt der Verlust

Generalvermerk

Verantwortlichkeiten

Überlieferung

Textzeuge

Dresden (D), Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Handschriftenabteilung (D-Dl)
Signatur: Mscr. Dresd. T 3300, Hs. 1929.636

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