Schmidt, Friedrich Ludwig

Schmidt, Friedrich Ludwig

Bildquelle

Philipp Stein, Deutsche Schauspieler, 2 Bd. (1907/08)

Basisdaten

  1. 5. August 1772 in Hannover
  2. 13. April 1841 in Hamburg
  3. Schauspieler, Schauspieldichter, Schauspieldirektor
  4. Hamburg

Ikonographie

Schmidt, Friedrich Ludwig
Friedrich Ludwig Schmidt, Porträt etwa 1830 (Quelle: Wikimedia)
Das alte Hamburger Theater im Operhhof bis 1827 (Quelle: Wikimedia)
Das neue Theater an der Dammtorstraße, Fotografie um 1865 (Quelle: Wikimedia)
Deckblatt Almanach von 1809 (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des F. L. Schmidt, J gel, Friedrich - vor 1812 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Friedrich Ludwig Schmidt, Rudolf Schneider - 1853/1861 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis Friedrich Ludwig Schmidt, Hoffmann, B. G. - 1812 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Schmidt, Friedrich Ludwig,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Schmidt, Friedrich Ludwig,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Schmidt, Friedrich Ludwig,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Dargestellter: Friedrich Ludwig Schmidt Künstler: Friedrich Jügel Heinrich Jakob Aldenrath (Quelle: Trierer Porträtdatenbank)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn eines königlich hannoverschen Zolleinnehmers
  • Er besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt, war danach von 1786–88 Lehrling in einem Schnittwarengeschäft, von 1788–91 chirurgischer Handlanger beim Kreisphysikus
  • Nach Erlangen des Diploms als ausübender Wundarzt wurde er ohne Wissen seines Vaters und trotz wohlgemeinter Warnungen des theatermüden jüngeren Döbbelin Schauspieler
  • Er debütierte am 22. Januar 1792 in Braunschweig bei der Tylli’schen Theatertruppe, bei der er bis 1794 blieb
  • Danach kam er über Berlin nach Posen, wo er bei der Döbbelin’schen Gesellschaft wirkte
  • Am 19. September 1796 übernahm er die Regie an der neu hergerichteten Bühne in Magdeburg
  • Er legte seine Tätigkeit dort wegen Unannehmlichkeiten mit dem Direktionszirkel 1804 nieder und wirkte noch ein Jahr als Schauspieler weiter
  • 1806 ging er nach Hamburg, wo er bis zu seinem Tode blieb
  • Durch seinen Kontakt zu Friedrich Ludwig Schröder, dem Besitzer des Theaters, wurde Schmidt 1811 Regisseur desselben, das nun wieder von Schröder selbst geleitet wurde
  • 1815 wurde er Direktor des Theaters, zusammen mit Jakob Herzfeld
  • Er zog mit der Schauspieltruppe 1826 in das Theater am Gänsemarkt, mit Karl Lebrun anstelle des verstorbenen Herzfeld
  • 1837 nahm Julius Mühling diese Stelle ein
  • Nach 26 Jahren Direktionstätigkeit entschloß er sich, in den Ruhestand zu treten, verstarb aber nur zwei Wochen später, nachdem er seine letzte Vorstellung gegeben hatte

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