Hogguer, Jean-Jacques Baron d'

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Basisdaten

  1. Hogguér, Jean-Jacques Baron d'; Högger, Johann (Hans) Jacob Freiherr von Weitere Namen
  2. 9. November 1747 in Amsterdam
  3. 9. April 1812 (andere Angaben: 14. November 1812) in München
  4. Kaufmann, Bankier
  5. Amsterdam, Abbeville, München, Schloss Wolfsberg

Ikonographie

Biographische Informationen aus der WeGA

Herkunft:

Sohn (einziges Kind aus 1. Ehe) des Amsterdamer Kaufmanns Daniel (d’) Hogguer (1722–1793), der 1754 sein Bürgerrecht von St. Gallen erneuern ließ und 1773 in den erblichen schwedischen Freiherrenstand erhoben wurde

Berufsleben in Amsterdam und der Picardie:

Bankier in Amsterdam und Industrieller in Abbeville (Picardie), 1782 zum Vorsteher der niederländischen Handelsniederlassung in Frankreich berufen; heiratete am 22. April 1771 in Haarlem Madeleine Sophie de Robais aus Abbeville (geb. 1756), aus der Ehe gingen drei in Abbeville geborene Töchter hervor: Anne-Cécile (geb. 1772), Henriette Sophie (geb. 1775), Julie (Juliane) Wilhelmine (1776–1829)

spätere Jahre auf Schloss Wolfsberg und in München:

kaufte am 5. August 1795 Schloss und Gut Wolfsberg bei Ermatingen als Sommersitz (das Gut erlebte unter ihm seine Glanzzeit, 1797 Bau des Parquinhauses mit Reithalle und Gästeunterkünften); lebte im Winter in München; nach dem Tod erbte die jüngste Tochter Juliane Wilhelmine, verh. von Gonzenbach, das Schloss Wolfsberg, das sie 1815 an Ignaz von Wechingen verkaufte

Kontakte zu Franz Danzi und Carl Maria von Weber:

Franz Danzi hatte seit seinen Münchner Jahren (bis 1807) engen Kontakt zu Hogguer, der ihn ab 1808 mehrfach in Stuttgart besuchte und mindestens zwei Opernlibretti für ihn schrieb (darunter vermutlich zu Deucalion et Pirrha P 10); Danzi besuchte Hogguer 1810 auf Schloss Wolfsberg, im Brief an Joseph von Morigotti vom 26. Januar 1813 bezeichnet er den Baron als seinen alten „Freund, Zuchtmeister u. Quälgeist“; Danzi vermittelte den Kontakt Hogguers zu Carl Maria von Weber, der diesen im März/April 1811 in München sowie im August desselben Jahres während seiner Schweiz-Reise auf Schloss Wolfsberg besuchte

Name

in der Weber-Literatur findet sich vermehrt die irrtümliche Schreibweise des Namens: Hoggner

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