Döbbelin, Carl

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Basisdaten

  1. Döbbelin, Carl Conrad Casimir
  2. Doebelin, Carl Weitere Namen
  3. 21. April 1763 in Kassel
  4. 23. Januar 1821 in Berlin
  5. Schauspieler, Sänger (Buffo), Tänzer, Theaterdirektor
  6. Brandenburg-Preußen, Frankfurt am Main, Göttingen, Braunschweig, Pommern, Hannover, Altona, Amsterdam, Mainz, Wiesbaden, Stuttgart, Westpreußen, Schlesien, Königsberg

Ikonographie

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Beginn der Theaterlaufbahn unter der Direktion seines Vaters Carl Theophil Döbbelin (Debüt 1769), zwischenzeitlich (1783/84) bei Gustav Friedrich Wilhelm Großmann in Frankfurt/Main, Pyrmont und Göttingen tätig
  • 1787 Trennung vom Vater, gemeinsame Direktion mit Jean Tilly in Magdeburg (1787) und Lübeck (1788)
  • nachfolgend als selbständiger Direktor einer Theatergesellschaft vorwiegend in preußischen Provinzstädten tätig (u. a. Magdeburg, Halberstadt, Frankfurt/Oder, Stendal, Potsdam, Stettin, Posen, Halle, Küstrin, Spandau, Charlottenburg), außerdem in Braunschweig (1790); 1788/89 gehörten seiner Truppe in Frankfurt/Oder, Stendal und Magdeburg u. a. Edmund von Weber und dessen erste Frau Josepha an
  • in erster Ehe verheiratet mit der Schauspielerin Betty, geb. Scheel (geb. 1771, deb. 1789, gest. 1791)
  • in zweiter Ehe angeblich mit einer Nicht-Schauspielerin verheiratet, einer geb. Mathias aus Stettin
  • später verheiratet mit Auguste, geb. Feige (gest. 1838), der Beziehung entstammen wohl die Kinder Conrad D. (1799–1856), Emilie D. (geb. 1802), Alexander D. (geb. 1806) und Eduard D. (geb. 1811)
  • April/Mai 1799 Gastauftritte in Breslau
  • Dezember 1799 bis Januar 1800 in Stralsund, danach in Greifswald
  • 1806 mit seiner Gesellschaft zunächst in Hannover (April), dann (nach Gastauftritten als Schauspieler am Hamburger Theater im Juni) in Altona(dort im Juli 1806 Brand des Theaters), Fach lt. Iffland-Almanach 1807 (S. 321) komische Alte im Schauspiel und Bouffons in der Oper
  • 1807 Gastauftritte am Theater Bremen
  • bis ca. 1809/10 Theaterdirektor in Amsterdam
  • im Oktober 1809 Gastauftritte in Bamberg (als Theaterdirektor aus Amsterdam)
  • Anfang 1810 Auftritte mit seiner Gesellschaft in Mainz und Wiesbaden
  • Gastauftritte April 1811 in Darmstadt, Juni/Juli 1811 in Würzburg, Juli 1811 in Bamberg
  • 1811 bis 1813 Schauspieler am Hoftheater Stuttgart
  • anschließend längere Zeit auf Reisen, Gastauftritte u. a. im März 1813 im Theater Düsseldorf, im Mai 1813 in Frankfurt/Main, im September 1813 in Nürnberg, im Juli 1814 in Wien im Leopoldstädter Theater und im Theater an der Wien, im September 1815 in Leipzig, im Dezember 1815 und Januar 1816 in Berlin, danach in Stettin und Schwedt (Quelle: Erinnerungen des Schauspielers Carl Theodor Müller)
  • nachfolgend wieder als Prinzipal aktiv, zuerst in Landsberg an der Warthe, dann in Posen (ab Juni 1816), anschließend Warmbrunn, Hirschberg, Schweidnitz (von dort aus im September 1816 Gastauftritte Döbbelins in Breslau), Posen (November 1816 bis August 1817), Bromberg (August/September 1817)
  • zwischenzeitlich (Oktober 1817 bis April 1819) Direktor in Königsberg (dort auch die Söhne Conrad und Adolph als Schauspieler tätig)
  • danach wieder in Posen (November 1819 bis Februar 1820), Frankfurt/Oder (März bis Juni 1820), Posen (Juni/Juli 1820), Frankfurt/Oder (Juli/August 1820), danach aus wirtschaftlichen Gründen (vorübergehende?) Auflösung der Gesellschaft
  • August 1820 Aufenthalt in Halberstadt (evtl. Gastrollen beim dort spielenden Großherzoglich Mecklenburg-Strelitzschen Theater)

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