Bentzel-Sternau, Christian Graf von

Basisdaten

  1. Cocles, Horatius Pseudonyme
  2. Benzel-Sternau, Karl Christian Ernst Freiherr von Weitere Namen
  3. 9. April 1767 in Mainz
  4. 13. August 1849 in Mariahalden/Zürichsee
  5. Regierungsbeamter, Schriftsteller, Politiker
  6. Erfurt, Regensburg, Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt am Main

Ikonographie

Bentzel-Sternau, Stich von Nordheim nach Anton Graff (1793) (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des Christian Ernst von Bentzel-Sternau, Nordheim, Johann Georg - 1793 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Christian Ernst von Bentzel-Sternau, Ludwig Blau - 1820/1830 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Christian Ernst von Bentzel-Sternau, Ludwig Blau - 1830/1840 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Christian Ernst von Bentzel-Sternau, Nordheim, Johann Georg - 1830/1840 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis Carl Christian Ernst von Bentzel-Sternau (1790 Graf), Anton Graff -  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Christian Ernst von Bentzel-Sternau, Johann Georg Nordheim - 1830/1840 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bentzel-Sternau, Christian Ernst Graf von,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bentzel-Sternau, Christian Ernst Graf von,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bentzel-Sternau, Christian Ernst Graf von,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bentzel-Sternau, Christian Ernst Graf von,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des kurmainzischen Geheimen Rats, Konferenzministers und Hofkanzlers Franz Anselm von Bentzel
  • Graf seit 1790
  • studierte in Würzburg Jura und Staatswissenschaft, wurde 1791 Gerichtsassessor in Erfurt und 1803 unter Karl Theodor von Dalberg Staatsrat in Regensburg
  • Im Jahre 1805 heiratete er Marie Anne Sophie Therese, geb. Freiin von Seckendorff, und trat durch die Vermittlung seines Schwiegervaters Christoph Albrecht von Seckendorff in Badische Dienste, wurde dann 1808 zum Ministerialdirektor des Innern ernannt und 1810 als Obergerichtspräsident nach Mannheim versetzt (Entlassungsgesuch vom 29. November 1811).
  • 1810/11 Mitglied des leitenden Ausschusses der Museums-Gesellschaft in Mannheim
  • 1812 wurde er von von Dalberg als Finanzminister im Großherzogtum Frankfurt angestellt, aber bereits 1813 nach der Niederlage Napoleons und der Auflösung des Großherzogtums in den Ruhestand versetzt und zog sich auf sein Gut Emmerichshofen bei Hanau zurück.
  • Von seinen literarischen Werken wurde vor allem der anonym publizierte vierbändige Roman Das goldene Kalb (Gotha 1802–1804) bekannt. Zwischen 1808 und 1811 gab er zudem die in Gotha erscheinende Zeitschrift Jason heraus, die sich durch pro-napoleonische Tendenzen auszeichnet.
  • In Webers Tagebuch ist Benzel erstmals am 18. Juli 1810 und dann häufiger erwähnt; Weber begegnete dem Ehepaar auch im Dezember des Jahres in Karlsruhe (vgl. TB 15. Dezember) und während seiner Schweizreise in Zürich (TB 5. September 1811). Offensichtlich waren Benzels auch in Webers Anstellungspläne in Mannheim involviert (vgl. TB 17. November 1810).
  • Er lebte abwechselnd in Frankfurt/M., auf seinem Gute Emmerichshofen bei Hanau und im Ruhestand vornehmlich in seinem Landhause bei Erlenbach am Züricher See (nach seiner Frau benannt Maria-Halden). Er gab das Journal Der Protestant zusammen mit Stadtpfarrer Dr. Friedrich (F/M) und die Zeitschrift Vaterlandsfreund heraus. Später hieß sie stattdessen Bayerbriefe.

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