Danzi, Franz

Basisdaten

  1. Danzi, Franz Ignaz
  2. Rapunzel Weitere Namen
  3. 15. Mai 1763 in Schwetzingen
  4. 13. April 1826 in Karlsruhe
  5. Komponist, Kapellmeister
  6. Mannheim, München, Stuttgart, Karlsruhe

Ikonographie

Franz Danzi (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des Franz Danzi, Heinrich E. Winter - 1817 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Danzi, Franz Ignaz,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Cellisten Innozenz Danzi (ca. 1730–1798) und der Tänzerin Barbara Margaretha Sidonia Danzi, geb. Toeschi (geb. 1733)
  • Schüler seines Onkels Carlo Giuseppe Toeschi
  • Mitglied der Mannheimer (ab 1781 Münchner) Hofkapelle
  • 1790 Heirat mit der Sängerin Maria Margarethe Marchand
  • ab 1798 Vizekapellmeister in München
  • 1807 bis 1812 Hofkapellmeister in Stuttgart
  • gehörte zum engsten Freundeskreis Webers in dessen Stuttgarter Zeit; trug in der Gesellschaft, die sich aus diesem Kreis zusammensetzte, laut Max Maria von Weber (Lebensbild, Bd. 1, S. 144) den Scherznamen „Rapunzel“ (Weber hieß „Krautsalat“); die Verbindung zwischen Weber und Danzi blieb bis zu beider Tod 1826 bestehen
  • Weber widmete Danzi sein Deklamatorium Der erste Ton und schrieb zu Danzis Geburtstag 1808 ein Vokalquartett; musikalische Vorlagen Danzis griff er in seinem Grand Potpourri für Violoncello (u. a. Rondothema aus der Oper Der Quasimann), im dritten seiner Six Pièces für Klavier zu vier Händen, in seinen Cello-Variationen und in einem humoristischen musikalischen Brief vom 15. Juni 1808 auf
  • ab 1812 Hofkapellmeister in Karlsruhe

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