Kuhlau, Friedrich

Basisdaten

  1. Kuhlau, Friedrich Daniel Rudolph
  2. 11. September 1787 in Uelzen
  3. 12. März 1832 in Lyngby bei Kopenhagen
  4. Pianist, Komponist
  5. Kopenhagen, Hamburg

Ikonographie

Kuhlau, Friedrich,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

verlor als Kind bei einem Sturz ein Auge; von Eltern nach Braunschweig geschickt, trat in öffentlichen Singechor ein, Unterricht in Klavier und Flöte; kam nach Hamburg, setzte musikalische Studien (besonders in Theorie) bei Musikdirektor Schwenke fort; veröffentlichte kleine Klavierstücke und Lieder; flüchtete 1810 nach Kopenhagen um französischer Conscription zu entgehen; als erster Flötist in der Hofkapelle angestellt mit dem Titel eines Kammermusikus; bald bekannt als Klaviervirtuose; seine Beschäftigung im Theater führte ihn zu dem Schluß, die dänische Nationaloper zu heben; komponierte 1813 Öhlenschlägers Räuberburg (Röverborgen); Erfolg; zweite Oper 1816 Die Zauberharfe (Trylleharpen) nicht geglückt wegen Kabale mit Baggesen (Verfasser des Textes); 1819 dritte Oper Elisa gescheitert an Text von Boye; 1824 Lulu von Güntelberg; gut aufgenommen; 1827 Hugo und Adelheid; bald vergessen, magerer Text von Boye.

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