Schikaneder, Emanuel

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Schikaneder, Emanuel

Bildquelle

Philipp Stein, Deutsche Schauspieler, 2 Bd. (1907/08)

Basisdaten

  1. Schikeneder, Johann Joseph Wirklicher Name
  2. Schichtenöder, Emanuel Weitere Namen
  3. 1. September 1751 in Straubing (Donau)
  4. 21. September 1812 in Wien
  5. Theaterunternehmer, Dichter, Schriftsteller, Schauspieler, Sänger, Regisseur
  6. Süddeutschland, Österreich, Regensburg, Wien, Brünn

Ikonographie

Schikaneder, Emanuel
Emanuel Schikaneder (Quelle: Wikimedia)
Schikaneder-Geburtshaus (Quelle: Wikimedia)
Schikaneder als Papageno. Titelblatt der Erstausgabe des Librettos der Zauberflöte, 1791 (Quelle: Wikimedia)
Wohnhaus Schikaneders (Lehár-Schikaneder-Schlössl) (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des Emanuel Schikaneder, 1776/1800 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Emal. Schikaneder, Hieronymus Löschenkohl - 1791/1807 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Ioh. Christoph Schilling, Peter Aubry (2) - 1650/1666 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Emanuel Schikaneder, Richter, Philipp (zugeschrieben) - 1791/1829 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis Emanuel Schikaneder, Friedrich Wilhelm Gubitz -  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Schikaneder, Emanuel,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Schikaneder, Emanuel,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Schikaneder, Emanuel,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Schikaneder, Emanuel,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Schikaneder, Emanuel,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Lakaien und Pfarrdieners Joseph Schikaneder (gest. 1753) und dessen Frau Juliana, geb. Schiessl (1715–1789)
  • Ausbildung im Internat des Regensburger Doms (Singknabe) und im dortigen Jesuitengymnasium
  • Theaterdebüt 1773; nachgewiesen 1774 in Innsbruck, dann unter Schopf in Innsbruck (1775/76) und Augsburg (1776/77)
  • 9. Februar 1777 in Augsburg Heirat mit der Schauspielerin Maria Magdalena (gen. Eleonore) Arth (gest. 22. Juni 1821 in Wien)
  • ab Ostern 1777 unter Direktor Franz Joseph Moser in Nürnberg und Augsburg, wo Schikaneder Anfang 1778 selbst die Direktion übernahm
  • 1778 bis 1780 Wanderungen mit eigener Theatertruppe nach Ulm, Stuttgart, Augsburg, Neuburg an der Donau, Nürnberg, Rothenburg ob der Tauber, Laibach, Klagenfurt und Linz
  • Winter 1780/81 als Direktor am Theater Salzburg
  • 1781 bis 1784 mit eigener Gesellschaft in Graz, Klagenfurt, Laibach, Preßburg und Pest (1783 Abstecher als Schauspieler nach Wien)
  • Winter 1784/85 mit eigener Truppe in Wien
  • April 1785 bis Februar 1786 Schauspieler am Burgtheater in Wien
  • 1786 bis 1787 mit eigener Truppe u. a. in Salzburg und Augsburg
  • Februar 1787 bis Juni 1789 Direktor des Theaters in Regensburg
  • 1789 bis 1801 Direktor des Freihaustheaters in der Wiener Vorstadt Wieden
  • ab 1801 Direktor, von 1802 bis Februar 1804 unter Direktor Zitterbart sowie von Sommer 1804 bis Dezember 1806 unter Direktor Braun künstlerischer Leiter des Theaters an der Wien
  • März 1807 bis Ostern 1809 Direktor des ständischen Theaters in Brünn
  • lebte danach in Wien, zuletzt psychisch krank; die Ehefrau führte 1812 kurzzeitig das Theater in Steyr

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