Aufführungsbesprechung Dresden, Hoftheater: 12. bis 17. August 1823 (darunter „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber)

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Am 14. August in der Stadt: Der Freischütz. Hierin trat die gefeierte Vespermann zuletzt als Agathe auf, und legte eine Innigkeit, Zartheit und Anspruchlosigkeit in die herrlichen Töne, womit sie Webers Meisterwerk vortrug, die uns ihren Abschied um so schmerzlicher machten, daher ihr denn auch nach dem Schlusse der Vorstellung das Publikum dieß gern noch durch Hervorrufen andeuten wollte. Möge sie uns bald und auf längere Zeit einmal wiederkehren […]. Wegen noch anhaltender Krankheit von Mad. Haase, hatte Dlle. Miller in der heutigen Vorstellung die Rolle Annchens übernommen, und, wie uns versichert worden, nur mit Einer Probe einstudirt. Um so verdienstlicher war die an sich wahrhaft gelungene Darstellung der jungen Künstlerin […].

Apparat

Zusammenfassung

„Chronik des königl. sächs. Hoftheaters in Dresden“, Fortsetzung zum 12. August, Stadt: Johann von Paris:

14. Aug., Stadt: Der Freischütz

16. Aug., Stadt: Alibaba oder die vierzig Räuber („So war nach meinem Wunsche diese freie Uebertragung nun benannt, hie und da in der Stellung der Musikstücke eine Aenderung vorgenommen, die Rolle der Morgiane ganz umgearbeitet ... Auch der von Hrn. Marschner nebst der übrigen Musik componirten Ouvertüre wurde Beifall gespendet.“

17. Aug., Bad: Der Wunderschrank, Lustspiel in 4 Akten, Holbein; (gezeichnet: Th. Hell)

Entstehung

Überlieferung

  • Textzeuge: Abend-Zeitung, Jg. 7, Nr. 204 (26. August 1823), S. 816

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