Ambrosch, Joseph

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Basisdaten

  1. Ambrosch, Joseph Carl
  2. Ambrož, Joseph Carl; Ambroš, Joseph Carl Weitere Namen
  3. 6. Mai 1759 (andere Angaben: 15. März 1758) in Krumau (= Český Krumlov)
  4. 7. September 1822 in Berlin
  5. Sänger (Tenor), Schauspieler, Gesangslehrer, Komponist
  6. Nürnberg, Erlangen, Salzburg, Rothenburg ob der Tauber, Köln, Hannover, Hamburg, Berlin

Biographische Informationen aus der WeGA

  • musikalische Ausbildung in Prag bei Jan Antonín Koželuch
  • ab 1784 bei der Markgräflich Ansbachischen und Bayreuthischen Hofschauspielergesellschaft von Direktor Louis Schmidt als erster Tenor; vgl. Theater-Kalender, auf das Jahr 1785, Gotha [1784], S. 226 (Debüt); Auftritte der Gesellschaft in Nürnberg (25. August bis 8. September 1784; vgl. Litteratur- und Theater-Zeitung, Jg. 7, Teil 4, Nr. 40 vom 2. Oktober 1784, S. 4–6) und parallel in Erlangen (16. August bis 7. September), danach in Salzburg (19. September 1784 bis 6./8. Februar 1785), wieder in Erlangen (6. Juni bis 27. Juli 1785), Nürnberg (1. August bis 17. November 1785) mit Abstechern nach Erlangen 20. August und 22. Oktober 1785), Ansbach (Wintersaison ab November 1785), Erlangen (18. April bis 30./31. Mai 1786, danach Ansbach und nochmals Erlangen (22. Juli bis 23. August 1786)
  • nachfolgend mit der Gesellschaft von Louis Schmidt in „Rotenburg, Winsheim, Heilbrunn etc.“, vgl. Theater-Kalender, auf das Jahr 1787, S. 224: spielt „Liebhaber im Lust- und Singspiel, erster Tenorist.“; zuletzt spielte die Truppe in Rothenburg ob der Tauber
  • ab Herbst 1786 in Köln (Direktion Gustav Friedrich Wilhelm Großmann)
  • Frühjahr bis 9. Juni 1787 unter Großmann in Hannover, dort Heirat mit einer Kalmes-Tochter (evtl. Franziska?)
  • ab 1787 mit seiner Ehefrau am Theater Hamburg (Debüts am 18. Juni als Belmonte bzw. Blonde in der Entführung aus dem Serail), dort bis Februar 1790
  • ab März/April 1790 mit Ehefrau wieder unter Großmann in Hannover
  • 1791 Wechsel ans Hoftheater Berlin als erster Tenorist (Debüt am 29. März als Belmonte; Ehefrau dort nicht angestellt, unternahm aber noch 1795 eine Gastspielreise nach Breslau), pensioniert 1819
  • 1810 bis 1817 Mitglied der Singakademie in Berlin
  • zuletzt Tätigkeit als Gesangslehrer, komponierte Lieder und Chöre

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