Grattenauer, Carl Wilhelm Friedrich

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Basisdaten

  1. 30. März 1773 in Stargard
  2. 23. Mai 1838 in Breslau
  3. Jurist, Publizist
  4. Halle, Berlin, Kalisch, Breslau

Ikonographie

Karl Wilhelm Friedrich Grattenauer (Quelle: Wikimedia)
anonym: Ueber die Politische, Religiöse und Moralische Verfassung der Juden (1798). Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden ordnet das Exemplar Julius Friedrich Knüppeln zu. (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des Karl Friedrich Wilhelm Grattenauer, Gottlob Siegemund Knoefvel (ungesichert) - 1798/1836 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des C. W. F. Grattenauer, August Schall - 1798/1836 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des C. W. F. Grattenauer, Wilhelm Sander - 1801/1810 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Grattenauer, Karl Wilhelm Friedrich,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Pfarrers Johann Friedrich Grattenauer (1741–1813) und dessen Frau Johanna Christiane, geb. Bartel (gest. 1774); Neffe des Verlegers Ernst Christoph Grattenauer
  • ab November 1788 Besuch der Franckeschen Stiftungen in Halle, ab Juni 1793 ebd. Jura-Studium (Promotion 1797)
  • ab ca. 1795 Auskultator bei den Hallischen Universitätsgerichten
  • ab Oktober 1796 am Berliner Kammergericht, zuerst Auskultator, 1797 Referendar, 1798 Justizkommissar und Notar (Februar 1804 Entlassung aus dem Staatsdienst aufgrund finanzieller Unregelmäßigkeiten)
  • Verfasser des antisemitischen Pamphlets Wider die Juden (1803)
  • 1806 Assessor bei der südpreußischen Regierung in Kalisch
  • ab 1806 als Rechtsanwalt in Breslau tätig (Ankunft aus Glogau am 4. März 1806)
  • veröffentlichte zahlreiche, teils polemische Schriften, u. a. über das Breslauer Theater (z. B. Von der Pflicht der Regierung in Rücksicht auf Schauspiele, 1808), seine Beiträge über das Breslauer Theater erschienen u. a. in den Schlesischen Provinzialblättern (Bd. 43.1806, S. 430–435 und 518–528) und den Wöchentlichen Theater-Nachrichten (u. a. Bd. 2 von 1806/07, S. 62–64 und 66–68), von August bis Oktober 1806 schrieb er die Serie Dramaturgische Rhapsodien

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