Junghanns, Julie

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Basisdaten

  1. Junghans, Julie Weitere Namen
  2. Zwischen 1. Januar 1798 und 31. Dezember 1802
  3. Schauspielerin
  4. Stettin, Prag

Biographische Informationen aus der WeGA

  • ältere Tochter der Schauspielerin Juliane Junghan(n)s (vermutlich noch aus deren erster Ehe mit Friedrich Adolph Pitterlin, 1769–1804), die seit 1804 mit Johann Christoph Georg (auch Johann Christian Gottlieb) Junghan(n)s (1771–nach 1834) verheiratet war
  • spielte während des Engagements ihrer Mutter unter Direktor Heinrich Meyer in Stettin (ab 1806) bereits Kinderrollen, vgl. C. C. D. Hünemohr, Stettiner Theaterarchiv. Ein Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde, Stettin 1810, S. 13
  • gemeinsam mit der Mutter ab spätestens 1813 am Prager Ständetheater tätig (zunächst in Kinder-, dann in jugendlichen Rollen; dort nach dem Tod der Mutter noch bis mindestens 1822 beschäftigt)
  • Fachangaben und Wertungen während ihrer Tätigkeit am Prager Ständetheater:
  • gab in der Prager Erstaufführung von Müllners Schuld (11. August 1813) den Otto und war zu diesem Zeitpunkt etwa 12/13 Jahr alt; vgl. Der Sammler, Jg. 5, Nr. 143 (7. September 1813), S. 572
  • Allgemeiner Deutscher Theater-Anzeiger, hg. von Daniel Gottlieb Quandt, Prag, Jg. 4 (1814), Nr. 24, S. 95f.: Kinderrollen (ebenso in: Lembert/Carl, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde für das Jahr 1816, Stuttgart, München 1815, S. 207; Bäuerle, Taschenbuch für die deutsche Schaubühne auf das Jahr 1817, Wien 1816, S. 93)
  • Tagebuch der deutschen Bühnen, Jg. 2, Nr. 12 (Dezember 1817), S. 337: „junge Mädchen, Aushülfsrollen“
  • laut Carl Maria von Webers Notizen-Buch von 1816 nur selten im Musiktheater eingesetzt (u. a. als Hedwig in Faniska, Rudli in Die Alpenhirten)
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1821, Wien 1820, S. 294: „Zweite Liebhaberinnen, Chor u. kl. Parthien in der Oper. Ist sehr fleißig und berechtigt zu Erwartungen.“
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1822, Wien 1821, S. 285: „junge Liebhaberinnen“ (ebenso in: Klingemann, Allgemeiner deutscher Theater-Almanach für das Jahr 1822, Braunschweig 1822, S. 452; Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1823, Wien 1822, S. 303)
  • Adolf von Schaden, Kritischer Bockssprung von Dresden nach Prag; ein neues Capriccio, als Gegenstück des Katersprunges, Schneeberg 1822 [Rückblick auf eine Prag-Reise Ende 1821], S. 216: „Junge Liebhaberinnen, Rosamunde im Abällino und dgl. Sehr mageres, aber dennoch gut gebautes junges Mädchen, nicht ohne natürliche Anlage, allein richtige Leitung thut ihr sehr noth, soll etwas aus ihr werden.“

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