Aufführungsbesprechung Dresden, Hoftheater: 8. bis 18. November 1818

Zurück

Am 8. Nov. Joconde. Kom. Oper, mit Musik von Isouard.

Am 9. Nov. Der Rothmantel.

Am 10. Nov. Der Schatz. Lustsp. In 1 Akt, von Contessa. Hierauf: Adrian von Ostade. Singsp. mit Musik von Weigl. Herr Bergmann gab diesmal den Ostade, und Dem. Julie Zucker die Marie. Hr. Geyer schenkt stets als Paul eine der belustigendsten Darstellungen.

Am 11. Nov. La capricciosa pentita. Singspiel in 2 Aufz. Musik von Morlacchi.

Am 14. Nov. Die Familie Anglade. Nach einer schweren Krankheit trat Mad. Schirmer als Lina zuerst wieder auf, und ward mit dem rauschendsten Beifall der wahrhaftesten Freude empfangen, wie es diese Künstlerin in jeder Hinsicht so sehr verdient.

Am 15. Nov. Ubaldo.

Am 16. Nov. Johann von Paris. Dem. Funk war in die Rolle der Prinzessin eingetreten, und sang mit wahrer Virtuosität. Hohe Kunstfertigkeit bezeichnete das Finale des ersten Akts, und tiefes Gefühl den Vortrag der Stanze des Troubadours. Ueberhaupt ist diese Oper eine sehr gelungene Leistung auf unsrer Bühne.

Am 18. Nov. Tancredi. Eine Signora Gregori, Sängerin der Königl. ital. Oper in Paris, sang den Tankred als Gastrolle, ohne sich des mindesten Beifalls zu erfreuen. Besitzt sie einiges Gute, so ist ihre Körperlichkeit wie ihre Stimme am wenigsten für diese Rolle geeignet.

Apparat

Zusammenfassung

Aufführungsbesprechung Dresden, Hoftheater: 8. bis 18. November 1818

Entstehung

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Albrecht, Christoph; Fukerider, Andreas

Überlieferung

  • Textzeuge: Abend-Zeitung, Jg. 2, Nr. 285 (30. November 1818), Bl. 2v

        XML

        Wenn Ihnen auf dieser Seite ein Fehler oder eine Ungenauigkeit aufgefallen ist,
        so bitten wir um eine kurze Nachricht an bugs [@] weber-gesamtausgabe.de.