Aufführungsbesprechung Prag, Theater zu Prag: 11. März 1824 (Euryanthe) (Teil 1 von 2)

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Aus Prag.

Am 11. März hatten wir endlich nach langem, fast vergeblichem Hoffen das Vergnügen, die in allen Blättern so laut besprochene Euryanthe Ihres genialen Weber über unsere Bühne schleichen zu sehen; schleichen, habe ich gesagt, denn trotz dem, daß die herrlich ausgestattete Schöne in ihrem höchsten Reiz und Glanz hervortrat, so schien doch das Publikum sie nicht sehen, nicht würdigen zu wollen, weil es ihm zur großen Unehre hätte gereichen dürfen, in einem Geschmackpunkte für eindringender und vernünftiger zu gelten, als jene langweiligen Hauptstädtler, welche das – freilich äußerst bizarre – Original abgeben, dessen Affe sich der Prager zu seyn bemüht. Lassen Sie mich von diesem Gesichtspunkte ausgehen und von dem aus den ganzen Effect dieser Oper auf unserer Bühne betrachten, und wir haben somit schon einen haltbaren Grund erfaßt. (Der Beschl. folgt.)

Apparat

Entstehung

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Dubke, Esther

Überlieferung

  • Textzeuge: Abend-Zeitung, Jg. 8, Nr. 68 (19. März 1824), S. 272

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