Hahn-Neuhaus, Carl Friedrich Graf von

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Hahn-Neuhaus, Carl Friedrich Graf von

Bildquelle

Paul Th. Hoffmann, Die Entwicklung des Altonaer Stadttheaters, Altona 1926

Basisdaten

  1. 18. Mai 1782 in Remplin
  2. 21. Mai 1857 in Altona
  3. Theaterdirektor
  4. Schwerin, Stralsund, Altona, Frankfurt (Oder), Lübeck, Greifswald, Magdeburg, Altenburg, Erfurt, Gera, Chemnitz, Rudolstadt, Meiningen, Eutin, Stade

Ikonographie

Hahn-Neuhaus, Carl Friedrich Graf von
einstiges Hahn-Neuhaus'sches Haus zu Lübeck[5] (Quelle: Wikimedia)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn von Friedrich II. Graf von Hahn (1742–1805) und dessen Frau Wilhelmine, geb. von Both (1744–1801)
  • 1790 bis 1792 Leibpage von Gustav III. von Schweden in Stockholm
  • lebte 1797 bis 1799 in Hamburg, dort erste prägende Theatererlebnisse
  • ab 1799 Studium in Greifswald (Kameralwissenschaften)
  • 1804 Heirat mit Sophie Louise von Behr (Scheidung 1809)
  • ließ ab 1804 auf seine Kosten eine Theatergesellschaft in Wismar, Güstrow, Neubrandenburg etc. spielen
  • richtete (nach dem Tod des Vaters und Erbschaft des Vermögens) 1806 auf dem Familiengut Remplin ein Theater ein
  • ab 1806 Theaterdirektion in Mecklenburg-Schwerin, 1808 wegen enormer finanzieller Verluste von der Familie für geschäftsunfähig erklärt, erhielt eine jährliche Apanage
  • 1813/14 Teilnahme an den Befreiungskriegen
  • Theaterdirektor (bzw. Regisseur) u. a. in Stralsund (November/Dezember 1815), Altona (1817), 1820 Leitung des sogenannten Großherzoglich Mecklenburg-Strelitzschen Theaters in Brandenburg/Havel (Juni bis August 1820), Halberstadt (August bis Oktober 1820, mit Vorstellungen in Quedlinburg) und Frankfurt/Oder (November/Dezember 1820, dort Gesellschaft eingegangen), danach Direktion in Lübeck (Oktober 1821 bis April 1824, Abstecher nach Oldesloe und Travemünde im August 1822 sowie Sommerspielzeit in Oldesloe im Juni 1823 und Plön im August/September 1823), Stralsund, Anklam, Putbus und Greifswald (1829 bis 1831), Magdeburg (Oktober bis Dezember 1833), Altenburg (1834/35), Gera, Erfurt, Freiberg, Chemnitz und Zwickau (1835), Rudolstadt (1835/36), Meiningen (1836/37), Altona (1837/38), Eutin, Plön und Preetz (1839), Lübeck (dort Regisseur 1841), Stade (1843/44), Altona (dort stellvertretender Direktor 1844/45 bzw. Oberregisseur 1845/46), Schleswig (1847/48)
  • dazwischen auf seinem Gut Neuhaus in Holstein bzw. in Lübeck privatisierend

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