Weber-Studien Band 1

Aufsatzsammelband

Aufsatzsammelband, hg. von Gerhard Allroggen und Joachim Veit, Mainz 1993. 283 S.
Bestellnummer: ED 8207; ISBN 3-7957-0280-1

Vorwort

Mit dem vorliegenden Band beginnen wir eine Carl Maria von Weber gewidmete Schriftenreihe, die das Erscheinen der Gesamtausgabe seiner Werke, Schriften, Briefe und Tagebücher begleiten wird. In loser Folge sollen gesammelte Einzelstudien, aber auch Monographien erscheinen, die sich mit Webers Schaffen und seinem näheren Umkreis beschäftigen. Die Weber-Philologie, deren praktische Ergebnisse sich unmittelbar in den Bänden der Ausgabe niederschlagen werden, soll hier ein theoretisches Forum erhalten; aber auch allgemein musikgeschichtliche Weber-Forschung wird hier ein Sprachrohr finden.

Der erste Band der Weber-Studien ist ein Sammelband. Er enthält in seinem ersten Teil Aufsätze zu Dokumenten seines Wirkens und zu einem Abschnitt seiner Biographie. Im zweiten Teil folgen Beiträge zu Webers Kirchenmusik, speziell zu seinen Messen. Der dritte Teil enthält Studien zu Webers Opernschaffen und zu kleineren Vokalwerken. Der sich anschließende Aufsatz beschäftigt sich mit Instrumentalmusik, nämlich denjenigen Stücken dieser Werkgruppe, die wahrscheinlich als erste in der Gesamtausgabe erscheinen werden. Die letzte Gruppe von Beiträgen untersucht jeweils bestimmte Aspekte aus Webers Umfeld.

Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort, S. vii
  • Evelin Bartlitz (Berlin)
    Neuerworbene Weber-Briefe in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz 1991–1992, S. 1–37
  • Christine Heyter-Rauland (Mainz)
    Bisher unbearbeitete Weber-Dokumente in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, S. 38–46
  • Gertrud Schenck (Berlin)
    Gutachten zu den unbearbeiteten Weber-Dokumenten der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, S. 47–51
  • Robert Münster (München)
    Carl Maria von Webers Aufenthalt in München 1815, S. 52–82
  • Joachim Veit (Detmold)
    Ist Webers „Jugendmesse“ ein „authentisches Machwerk“? Anmerkungen zu einer neu entdeckten Partitur des Werkes in Cesky Krumlov, S. 83–105
  • Gerhard Allroggen (Detmold)
    Zur Entstehungsgeschichte und Überlieferung der beiden Dresdner Messen Webers, S. 106–120
  • Matthias Viertel (Kiel)
    Von der „gewissen tötenden Kälte“ im Kirchenstil – einige Anmerkungen zur Kirchenmusik bei Carl Maria von Weber, S. 121–132
  • Frank Heidlberger (Würzburg)
    Die „Livrets de mise en scène“ der „Freischütz“-Aufführungen in Paris 1824 (1835) und 1841, S. 133–154
  • Mariko Teramoto (Tokio)
    Zur tonalen Struktur von Webers „Oberon“, S. 155–162
  • Kirsteen McCue (Oxford)
    Weber’s ten Scottish folksongs, S. 163–172
  • Oliver Huck (Detmold)
    Für das „undankbarste und ärmste aller Konzertinstrumente“? – Zu Carl Maria von Webers „Gitarrenliedern“, S. 173–198
  • Wolfgang Goldhan (Berlin)
    Erfahrungen beim Verleich der Quellen zu den Komponisten für ein Blasinstrument mit Begleitung von Carl Maria von Weber – Eine Problemstudie, S. 197–217
  • Axel Beer (Münster)
    Gedankenaustausch über Webers Popularität zwischen Carl Friedrich Peters und Louis Spohr, S. 218–223
  • Joachim Reiber (Wien)
    Friedrich Kind – Versuch einer Würdigung, S. 224–236
  • Martin Wehnert (Leipzig)
    Carl Maria von Weber und Caspar David Friedrich – Doppelgänger im Geiste?, S. 237–275
  • Register, S. 276–280

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