Mosewius, Johann Theodor

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  1. Mosevius, Johann Theodor; Moses, Johann Theodor; Sebastiano da Solfeggio Alternative Names
  2. September 25, 1788 in Königsberg
  3. September 15, 1858 in Schaffhausen
  4. Sänger (Bass), Musikdirektor, Musikschriftsteller
  5. Königsberg, Breslau

Biographical information from the WeGA

  • Jurastudium in Königsberg
  • 1805 Theaterdebüt in Königsberg (mit einer Nebenrolle in Kotzebues Bayard; gab zunächst kleine Basspartien, außerdem Diener und Bauern im Schauspiel, ab 1810 in bedeutenderen Rollen eingesetzt), Entlassung im Herbst 1811
  • 19. Mai 1810 Heirat mit der Sängerin Sophie Wilhelmine Müller (1792–1825)
  • 1811/12 Gastspielreise des Ehepaars nach Berlin (dort Auftritte ab November als Papageno und Leporello) und Danzig
  • Januar 1812 bis März 1816 mit Ehefrau wieder am Theater Königsberg, nun in größeren Basspartien besetzt (Osmin, Leporello, Papageno, Axur), Regisseur der Oper ab 1814, Mitglied der Theaterverwaltung von Oktober 1815 bis März 1816 (Oktober/November 1815 Mitdirektor)
  • ab August 1816 mit der Ehefrau am Theater Breslau, sang dort u. a. in der Freischütz-Erstaufführung (20. November 1821) den Caspar
  • 1817 gemeinsam mit Carl Luge Gründung eines Quartettvereins, den Mosewius bis 1825 leitete (spielte Bratsche)
  • Reisen nach Wien 1819 (Aufnahme in die LudlamshöhleT, Vereinsname: Sebastiano da Solfeggio) und 1822 (wenig erfolgreiche Auftritte am Kärntnertor-Theater im August/September als Wasserträger, Leporello, Seneschall im Johann von Paris, Figaro sowie als Caspar im Freischütz)
  • März 1823 an der Stiftung der Breslauer Liedertafel beteiligt (blieb bis zum Tod deren Dirigent)
  • Mai 1825 Gründung der Breslauer Singakademie unter seiner Leitung, machte sich um die Bach-Renaissance verdient
  • 1825 nach einem Zerwürfnis mit Bierey Abgang vom Breslauer Theater; danach im August/September 1825 Gastspielreise nach Königsberg, wo Mosewius mit mehreren Gastrollen (u. a. Caspar im Freischütz) seine Bühnenlaufbahn beschloss
  • in Breslau ab 1826 (wie bereits zuvor) als Gesangslehrer tätig
  • nach dem Tod von Berner 1827 als 2. Musiklehrer an der Universität angestellt, nachfolgend zum Universitätsmusikdirektor berufen (Februar 1829?), nach dem Tod von Schnabel ab 1832 außerdem als Leiter des Akademischen Instituts für Kirchenmusik tätig

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