Anzeige zum Konzert von Carl Maria von Weber in Breslau am 3. April 1806

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(Concertanzeige.) Den 3. April, als am grünen Donnerstage, wird im hiesigen Schauspielhause zum Benefiz des Musikdirectors Hrn. v. Weber eine große musikalische Akademie gegeben werden. Die zu diesem Zweck ausgewählten Musikstücke sind: 1) Die Ouverture der Oper Rübezahl vom Hrn. Prof. Rhode, componirt von C. M. v. Weber. 2) Ein Geister-Chor aus derselben Oper, ohne Begleitung, 12stimmig. 3) Große Doppel-Sonate von Mozart für 2 Fortepiano’s, gespielt von Hrn. Fried. Wilh. Berner und Hrn. C. M. v. Weber. 4) Das Halleluja der Schöpfung, große Kantate vom Hern. Kapellm. Kunze, vorgetragen von Mad. Müller, Mad. Schüler und von den Herren Räder, Miller, Neugebauer und Gehlhaar, nebst Chor. Die Preise der Plätze im Schauspielhause bleiben wie gewöhnlich. Ganze Logen und Billets sind bei dem Regisseur Hrn. Scholz auf der Taschengasse, so wie bei dem Musikdirector Hrn. v. Weber selbst beim Töpfermeister Hönsch*, dem Theater gegenüber, zu erhalten.

Editorial

Summary

Konzertanzeige

Creation

Responsibilities

Übertragung
Ziegler, Frank; Jakob, Charlene

Tradition

  • Text Source: Schlesische privilegirte Zeitung, Nr. 37 (26. März 1806) Nachtrag zu Nr. 37, pp. 527

    Corresponding sources

    • Schlesische privilegirte Zeitung, Nr. 38 (29. März 1806) Nachtrag zu Nr. 38, pp. 546
    • Schlesische privilegirte Zeitung, Nr. 39 (31. März 1806) Nachtrag zu Nr. 39, pp. 559

    Commentary

    • “… Weber selbst beim Töpfermeister Hönsch”Im Nachtrag zu Nr. 39 vom 31. März 1806, S. 559 (s. Apparat) findet sich eine falsche Namensform von Webers Vermieter Hönsch als Dönsch.

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