Bianchi, Antonio

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  1. 1755 in Mailand
  2. December 31, 1817 at the earliest
  3. Sänger (Bariton), Theaterdirektor, Komponist, Librettist
  4. Mailand, Genua, Paris, Kirchheimbolanden, Hannover, Berlin, Mitteldeutschland, Lyon, Schweiz

Biographical information from the WeGA

  • studierte Gesang, Harmonielehre und Kontrapunkt in Mailand
  • in den 1780er Jahren als Sänger in Mailand, Florenz, Genua und Hannover tätig
  • 1791 in Paris, sang am Théâtre de Monsieur Buffo-Partien
  • 1792 am Nassau-Weilburger Hof (Kirchheimbolanden) als Sänger engagiert
  • Ostern bis Juni 1793 bei Großmann in Hannover
  • Juli 1793 bis 1796 in Berlin, dort wechselnd am Nationaltheater, an der italienischen Hofoper sowie an der Opera buffa in Charlottenburg und Potsdam beschäftigt (am Nationaltheater erste Aufführungen zahlreicher Bühnenwerke von Bianchi, vorrangig Intermezzi/Pasticcios, die ihn auch auf seinen späteren Wanderungen begleiteten)
  • Gastauftritte in Hamburg (1796), Dresden (August 1796), Leipzig (Juni 1797), Breslau (Juli 1797)
  • in der Wintersaison 1797/98 bei Johann Freiherr von Stenzsch in Leipzig
  • Januar 1798 Gastauftritt in Magdeburg
  • 1798 Direktion einer Theatergesellschaft gemeinsam mit Krüger, Vorstellungen u. a. in Erfurt (Februar 1798?), Meiningen (März/April 1798), Eisenach, Erfurt (Mai/Juni 1798), Naumburg (Juni/Juli 1798), Altenburg und Chemnitz (August bis Oktober 1798), Leipzig (ab Oktober 1798), während der Winterspielzeit in Leipzig Trennung von Krüger
  • November/Dezember 1801 Gastauftritte in Hamburg
  • Juli 1802 in Paris, danach möglicherweise kurzzeitige Rückkehr nach Italien(?)
  • fraglich, ob identisch mit dem Direktor K. W. [sic!] Bianchi, der mit einer reisenden Theatergesellschaft in Koblenz (1805) und Trier (Dezember 1805 bis März 1806) spielte
  • bis 1810/11 am Theater von Lyon, unternahm von dort aus eine Gastspielreise durch die Schweiz (u. a. drei Vorstellungen in Bern)
  • wohl identisch mit jenem Hrn. Bianchi, der mit Konzert- bzw. Theaterauftritten in Augsburg (Mitte 1816) und Würzburg (November 1816) dokumentiert ist
  • 1798 erschien in Hamburg bei Günther & Böhme seine Sammlung Etrennes pour les dames. Douze chansons italiennes (spätere Ausgaben bei Böhme in Hamburg und Cappi in Wien), die Nr. 5 daraus, Canzonetta La Smorfiosella, diente Weber als Grundlage für seine Variationen WeV R.6

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