Rothes Haus

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  1. Rothes Haus
  2. Hotel, Gasthof
  3. Prag

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  • führendes Gasthaus in der Prager Altstadt an der Einmündung der kleinen Jesuitengasse in den Kleinen Ring (Nr. 147, heute. Straré Město, Karlova ulice 147/44)
  • Weber wohnte hier vom 12. bis 14. Januar 1813T, zwischen 1813 und 1816 sein bevorzugtes Speiselokal
  • Sebastian Willibald Schießler, Prag und seine Umgebungen, Bd. 1, Prag 1812, S. 8: “Die besten, ihrer Reinlichkeit und guten Bedienung wegen empfehlungswerthen Gasthöfe sind: Auf der Kleinseite: das Hotel zum Bade und das zum Erzherzog Carl. Diese werden beinahe ausschließend gegen die übrigen von anher kommenden Engländern, Pohlen und Russen besucht, und behaupten nächst dem rothen Haus auf der Altstadt, ohnstreitig den ersten Rang vor allen.”
  • Sebastian Willibald Schießler, Prag und seine Umgebungen, Bd. 2, Prag 1813, S. 102: “Traiteurs, bei denen man Mittags an einer Table d’hôte speißt, sind: Im rothen Hause auf der Altstadt”; ebd., S. 105: “Die bekanntesten Einkehr- und Gasthöfe in Prag sind: […] Auf der Altstadt: Das rothe Haus, in der Jesuiten-Gasse, mitten in der Stadt, ist wohl eingerichtet, hält Lohnwägen, Lohnbediente, Freytafeln u. s. w.”
  • Prager Wegweiser zum Unterricht und Bequemlichkeit der Fremden und Kenntniß der Einheimischen […], Prag 1817, S. 95: “Am Eingang der kleinen Jesuitengasse […] ist der Gasthof zum rothen Haus mit jeder Anstalt versehen, die zu einem bequemen Aufenthalt vornehmer Personen dienen kann. Es besteht hier auch eine Freytafel.”
  • Bekanntmachung des Inhabers Johann Leder in der Prager Oberpostamts-Zeitung, Nr. 17 (8. Februar 1813): “Unterzeichneter giebt sich hiermit die Ehre anzuzeigen, daß er vom Termin Lichtmeß dieses Jahrs das in der Jesuitengasse gelegene Hôtel, zum roten Haus genannt, übernommen habe. So wie er es sich zur angenehmsten Pflicht machen wird, die seit 13 Jahren bestandene Aufnahme für Reisende und Tafelgäste fortzusetzen, eben so wird er nichts aus den Augen lassen, was noch zur besonderen Bequemlichkeit und Zufriedenheit der Titl. Herrn Gäste beitragen kann, und findet deshalb für nothwendig noch zu bemerken: daß mit der bisherigen table d’hôte auch, nach Art der französischen Restaurateurs, Vormittags ein Dejeuner à la fourchette, und Abends eine hinlängliche Auswahl von Speisen verknüpft seyn werde. Auf diese Art schmeichelt sich der Unterzeichnete eine nicht unwillkommene Einrichtung getroffen zu haben, und glaubt nur noch beifügen zu müssen, daß Ächtheit und Güte der Getränke, prompte und billige Bedienung mit diesem Unternehmen vereinigt, ihn eines gütigen Zuspruchs würdig machen dürften. Bestellungen für eigene Dinées und Soupées in abgetheilten Zimmern, wird man nach Wunsch zu besorgen bemühet seyn. Der Tag der Eröffnung wird noch besonders angezeigt werden.”

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