Kauer, Ferdinand

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Basisdaten

  1. baptism-icon
    18. Januar 1751 in Klein-Thayax (Mähren)
  2. 13. April 1831 in Wien
  3. Flötist, Klarinettist, Komponist, Dirigent
  4. Wien

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn eines Schullehrers; bereits im Knabenalter leitete er den Organistendienst bei den Jesuiten in Znaym
  • vorübergehend Hofmeister in Rumburg; ging zu den Jesuiten nach Tyrnau, wo er Orgel spielte, Philosophie, und später Medizin studierte (obwohl er seine Studien, laut Autobiographie, bis zur Doktorwürde betrieb, vollendete er seine Qualifikation nicht)
  • kam ca. 1771 nach Wien, als das Jesuitenseminar nach Ofen verlegt wurde
  • lebte erst von Klavierunterricht, später vom Organistendienst in einem Vorort Wiens und vom Korrekturlesen für den Musikverleger Artaria
  • studierte bei Heidenreich und Zimmermann Komposition
  • wurde 1795 (1781, laut NG) Direktor und erster Violinist bei dem Ferdinand Marinelli’schen Theaterorchester
  • 1789 übernahm er die Leitung der Sängerschule, welche von Marinelli gegründet wurde
  • wirkte an verschiedenen Theatern in Wien als Musikdirektor oder Kompositeur; zuletzt als Bratschist im Orchester des Leopoldstädter Theaters
  • verlor am 1. März 1830 bei der Donauüberschwemmung seine ganze Habe, darunter seinen gesammten Musikalienvorrat
  • Werke: u.a. über 200 Opern (Das Donauweibchen) und Singspiele, Symphonien, Trios, Konzerte, Messen, Requiems; (siehe Wurzbach, Teil 2, S. 42 ff.), Eitner

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