Artaria & Company

Basisdaten

  1. Artaria und Compagnie; Artaria & Co.; Artaria & Soc. Weitere Namen
  2. Verlag, Kunst- und Buchhandlung
  3. Wien, Mainz, Mannheim

Ikonographie

Bildnis des Mannheimer Kunsthändlers Domenico Artaria, von Johann Peter Krafft (Quelle: Wikimedia)
Erstausgabe von Mozarts Klavierquartett, KV 493, herausgegeben von Artaria im Jahre 1787 (Quelle: Wikimedia)
Artaria-Haus am Kohlmarkt, von Max Fabiani 1901/02 erbaut (Quelle: Wikimedia)
Innenansicht vom Geschäft im Artaria-Haus (Quelle: Wikimedia)

Institutionsgeschichtliche Informationen aus der WeGA

  • mit Privilegium vom 12. Februar 1770 von Carlo und Francesco Artaria gegründet
  • anfangs im Hochholzerhof (1, Tuchlauben 5) an, 1775 im Dreilauferhaus (1, Kohlmarkt 18, Herrengasse 2); 1789 im Haus „Zum englischen Gruß" (1, Kohlmarkt 9)
  • weitere Teilhaber des Verlags: Pasquale Artaria (Sohn des Giovanni Casimiro Artaria) 1775 bis 1785, Domenico Artaria [II] (Sohn des Giovanni Casimiro Artaria) 1785 bis zur endgültigen Trennung des Mainzer (später Mannheimer) und des Wiener Verlags 1793, Ignazio Artaria (1757–1820, Bruder des Francesco Artaria) ab 1780 bis 1798, Giovanni Cappi 1792 bis 1798, Tranquillo Mollo 1793 bis 1798)
  • seit 1778 Vertrieb von handschriftlichen und gedruckten Musikalien aus dem Ausland; seit 1786 Stadtpläne von Wien sowie Karten verschiedener europäischer Länder (darunter auch topographische und Postroutenkarten)
  • 1801/02 war Carlo A. Alleininhaber der Firma (Francesco Artaria machte sich selbständig und übertrug seine Konzession auf seinen Sohn Domenico [III])
  • Oktober 1802 Verkauf an Tranquillo Mollo und dessen Compagnon Domenico Artaria [III]
  • letzterer war nach Trennung von Mollo im Dezember 1804 alleiniger Inhaber des Verlags, spätere Teilhaber: Pietro Cappi (1805 bis 1816), Carlo Boldrini (1807 bis 1824), Teilverkäufe 1818 an Johann Traeg (1781–1839) und 1832 an Thaddäus Weigl (1776–1844)
  • 1920 Angliederung der kartographischen Abteilung dem Verlag „G. Freytag & Berndt" (seit 1940 „Freytag-Berndt und Artaria"); 1932 Auflösung des Verlages; Schließung der Kunsthandlung Artaria & Co.Ende 2012

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