Taglioni, Filippo

Basisdaten

  1. Taglioni, Philippe Weitere Namen
  2. 5. November 1777 in Mailand
  3. 11. Februar 1871 in Como
  4. Tänzer, Choreograph, Ballettmeister
  5. Italien, Paris, Stockholm, Wien, Berlin, München, Stuttgart, St. Petersburg

Ikonographie

Filippo Taglioni (Quelle: Wikimedia)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Tänzers Carlo Taglioni und dessen Ehefrau Maria, geb. Petracchi; Bruder von Salvatore Taglioni
  • Tanzdebüt 1794 in Pisa, Auftritte in Italien
  • ab 1799 Studium in Paris bei Jean-François Coulon, Tänzer an der Pariser Oper bis 1802
  • 1803/04 erster Tänzer und Ballettmeister in Stockholm
  • 1803 Heirat mit Sophie Karsten; gemeinsame Kinder: Marie Taglioni (1804–1884), Paul Taglioni
  • 1805 bis 1809 Engagement in Wien, dort erste eigene Choreographien
  • 1809 bis 1812 in Kassel
  • nach Verlust der Stellung in Kassel als Tänzer und Choreograph auf Reisen: 1813 bis 1817 in Italien, Dezember 1817 in München, 1818 in Stockholm, Winter 1818/19 in Berlin, Februar bis Juni 1819 in München (die Ehefrau lebte mit den Kindern von 1812 bis 1821 in Paris, wo diese eine Tanzausbildung erhielten, dann wieder beim Ehemann)
  • 1819 bis 1824 erneut in Wien als erster Tänzer und Choreograph
  • August/September 1824 mit der Tochter in München
  • ab November 1824 bis März 1828 jeweils im Winter mit einer eigenen Ballettgesellschaft in Stuttgart, zwischenzeitlich u. a. in München (März bis Juni 1825, April bis Juni 1827), Wien (1826, 1827) und Karlsruhe (Spätsommer 1827)
  • 1828 bis 1832 Choreograph in Paris, wo seine Tochter als Tänzerin engagiert war
  • nachfolgend Reisen durch Europa mit seiner Tochter Marie, mehrfach nach St. Petersburg
  • 1852 Rückzug von der Bühne
  • lebte zuletzt in der Villa seiner Tochter in Como

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