Voß, Julius von

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Basisdaten

  1. Voß, Julius Johann Joachim von
  2. 24. August 1768 in Brandenburg an der Havel
  3. 1. November 1832 in Berlin
  4. Schriftsteller, Offizier
  5. Berlin

Ikonographie

Julius von Voss, Zeichnung von E. T. A. Hoffmann (Quelle: Wikimedia)
Titelblatt von Ini. Roman aus dem ein und zwanzigsten Jahrhundert (1810) (Quelle: Wikimedia)
Gedenkkreuz „Julius von Voß“ auf dem Alten Garnisonfriedhof (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des Julius Voss, August Hoffmann - um 1820 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Voss, Julius von,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • unehelicher Sohn des Offiziers Hellmuth (Jürgen Adam) von Voß (1735–1791) und der Büchsenmacherstochter (Johanna) Catharina Weiß (gest. 1800); Heirat der Eltern am 28. Juni 1787
  • militärische Laufbahn von 1782 bis 1798 (zuletzt Premierleutnant)
  • verheiratet mit Helene Sophie Johanna, geb. Gerneritz (1781–1833)
  • ab 1798 vorrangig als Schriftsteller tätig (erste Veröffentlichungen bereits zuvor); verfasste u. a. Bühnenwerke (auch Opernlibretti; besonders erfolgreich waren seine Lustspiele und Possen), Romane, militärtheoretische Schriften sowie Beiträge für Zeitschriften und Zeitungen (u. a. Theaterkritiken)
  • ausgedehnte Reisen u. a. nach Wien (1798–1800, 1803, 1805, 1806, 1808, 1809, 1812, 1813, 1824), nach Paris (1801, 1803), London (1801), in die Schweiz (1809), nach Rügen (1811) sowie nach Dresden, Weimar und Magdeburg (1822)
  • 1813 Bewilligung einer jährlichen Pension von 400 Talern
  • 1815 in Planungen eingebunden, auf Wunsch des Königs in Berlin ein institutionalisiertes Volkstheater nach Vorbild der Wiener Vorstadttheater zu schaffen; Arbeit an einem entsprechenden Entwurf

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