Johann Baptist Wallishauser an Helmina von Chézy in Dresden
Wien, Freitag, 28. Juni 1822

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Ihro Hochwohlgeborn

Frau Wilhelmine v. Chézy

[in?] Dresden

Gnädige Frau!

In Erwiederung Ihres sehr Geehrten v. 11. dM. wollen Sie vor Allem mein langes Stillschweigen, woran nur meine überhäuften Geschäfte Ursache sind, gütigst entschuldigen. Ich bedaure sehr Ihnen melden zu müssen, daß die besprochene Wohnung am Ufer der Donau, beym Dianenbade, bereits während meines Aufenthalts in Leipzig vermiethet ward, doch glaube ich, daß Sie auch bey Ihrer Ankunft hier immer noch eine passende Wohnung in jener Gegend finden werden, wo Sie sich dann am besten selbst von der Zweckmäßigkeit derselben überzeugen könnten.

Eine Vorrede zur Euryanthe würde mir sehr angenehm seyn; jede Auflage der Oper soll nur auf 1000 Expl. eingerichtet werden, sonst bleibt alles Uebrige bey unserer getroffenen Uebereinkunft.

Genehmigen Sie, gnädige Frau, die Versicherung der aufrichtigsten Hochachtung Ihres ergebensten Dieners
JB. Wallishausser

Apparat

Zusammenfassung

Anregung von Wallishauser an Chézy, sie solle ein Vorwort zur geplanten Edition des Euryanthe-Textbuchs schreiben; die jeweiligen Auflagen sollen auf 1000 Exemplare beschränkt bleiben

Incipit

In Erwiederung Ihres sehr Geehrten v. 11. dM. wollen Sie vor Allem mein langes Stillschweigen,

Generalvermerk

vgl. Waidelich, Weberiana, Heft 18 (2008), S. 40

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  1. Berlin (D), Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (D-Bbbaw)
    Signatur: NL H. von Chézy 675

    Quellenbeschreibung

    • 1 Bl. (2 b. S. einschl. Adr.), Siegelrest
    • PSt: LEIPZIG 11. Jul. 22

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