Donnerstag, 9. Januar 1823
Dresden

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d: 9t Geburtstags Cantate für Prinzeßin Therese
fertig componirt.
Mittag Kühn bei uns.
6t Bend. Abends der Waßerträger. gut.
Brief von Brühl, Dorn und Gänsbachers Musik
erhalten*.

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|2. rh9. gr

Apparat

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Dagmar Beck

Überlieferung

  • Textzeuge: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (D-B)
    Signatur: Mus. ms. autogr. theor. C. M. v. Weber WFN 1

    Einzelstellenerläuterung

    • „… Dorn und Gänsbachers Musik erhalten“Die Musikalien hatte Weber per Brief vom 12. Dezember 1822 in Zusammenhang mit der Bewerbung Gänsbachers um eine Anstellung in Dresden erbeten. Welche Werke Gänsbacher auswählte, ist unbekannt; nach Webers Reaktion vom 14. Januar 1823 zu schließen, waren es wohl überwiegend „KirchenSachen“ (Weber erbat weitere „galante Italienische Sachen“, die Gänsbacher offenbar schuldig blieb). In seinen Erinnerungen spricht Gänsbacher lediglich von „einige[n]“ seiner „Werke in Partitur“, die er nach Dresden schickte; vgl. Johann Gänsbacher, Denkwürdigkeiten aus meinem Leben, hg. von Walter Senn, Thaur 1986, S. 98. In der Sächsischen Landesbibliothek hat sich lediglich die als Bewerbungsstück komponierte Messe Nr. 8 in C (abgeschlossen 31. Januar 1823) erhalten, die laut Tagebuch erst am 27. Februar 1823 in Dresden eintraf (D-Dl, Mus. 4438-D-500 inklusive Offertorium „Domine Deus salutis meae“). Möglicherweise gehörte zu den im Januar gelieferten Musikalien auch jener Marsch Gänsbachers, den Weber laut Tagebuch am 30. Januar 1823 für Wilhelm Eck kopieren ließ (vgl. den Kommentar dort).

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