Gerstel, Wilhelm

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Basisdaten

  1. Frühestens am 1. Januar 1777
  2. Schauspieler, Theaterdirektor
  3. Dessau, Freiberg/Sachsen, Brandenburg/Havel, Rudolstadt, Halle/Saale, Mannheim, Lübeck

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Ehefrau: Henriette Caroline, geb. Löwe
  • 7. Mai 1807 Sohn Christian Heinrich August Gerstel in Boitzenburg geboren
  • 2. Oktober 1809 Sohn Wilhelm Gerstel in Goslar geboren
  • 30. Mai 1815(?) Tochter Julie Gerstel (später verh. mit Konstantin Holland) geboren
  • von Dezember 1820 bis April 1821 unter Direktor Romberg in Dessau engagiert
  • als Direktor einer eigenen Gesellschaft in Freiberg/Sachsen (1821), Brandenburg/Havel (Mai bis August 1821), Dessau (November 1821 bis April 1822, dort auch Kinder Julie, Wilhelm und Anton in Tanzdarbietungen bezeugt), Rudolstadt (August bis Oktober 1822, dort auch Söhne Wilhelm und August in Kinderrollen bezeugt, 13. Oktober 1822 Erstaufführung des Freischütz), Dessau (November 1822 bis April 1823, dort 19. Februar 1823 Erstaufführung des Freischütz, 13. März 1823 Erstaufführung der Preciosa mit Gerstel als Pedro)
  • ab April 1823 als Schauspieler der Herzoglich Köthenschen Hofschauspielergesellschaft in Halle (gab dort in der EA der Preciosa am 25. April den Pedro)
  • ab Oktober 1823 bis März 1824 wieder als Direktor einer eigenen Gesellschaft in Brandenburg; vgl. Journal für Literatur, Kunst, Luxus und Mode, Jg. 39, Nr. 30 vom März 1824, S. 234, anfangs (bis Dezember 1823) gemeinsame Direktion mit Ferdinand Hintze, dort Erstaufführungen der Preciosa am 17. Dezember 1823 sowie des Freischütz am 10. Februar 1824, dortige Spielzeit endete am 24. März 1824 durch den Brand des Theaters (vgl. Brandenburgscher Anzeiger 1824, Nr. 25 vom 27. März und Nr. 27 vom 3. April sowie Tagebuch der deutschen Bühnen, Jg. 9, S. 145: Benefizvorstellung am 23. April 1824 in Berlin für die „zu Brandenburg durch den Brand des dortigen Schauspielhauses hülflos geworden[e]“ Gerstelsche Gesellschaft)
  • im Mai 1824 Gastspiel im Nationaltheater Mannheim, danach Juni bis September Festanstellung
  • in der Wintersaison 1829/30 unter Direktor G. F. Engel in Lübeck engagiert, in der nachfolgenden Wintersaison 1830/31 gemeinsam mit den Söhnen August und Wilhelm

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