Gerstel, Hr.

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Basisdaten

  1. Gerstl, Hr. Weitere Namen
  2. Schauspieler, Tänzer
  3. Düsseldorf, Hamburg, Prag

Biographische Informationen aus der WeGA

  • laut Iffland, Almanach fürs Theater, Jg. 5, Berlin 1812, S. 325: am Kleinseitner Theater in Prag gemeinsam mit Ehefrau neu engagiert
  • danach am Ständetheater in Prag von mindestens 1815 bis 1821 tätig
  • Fachangaben und Wertungen während seiner Tätigkeit am Prager Ständetheater:
  • Theater-Zeitung, Wien, Jg. 6, Nr. 41 (7. April 1813), S. 164: „läßt […] noch viel zu wünschen übrig, […] die Bauern, alten Gecken und vorzüglich Moliers Geitziger, in Iffländischer Manier, [gelingen] recht gut“; Widerspruch ebd., Nr. 51 (29. April 1813), S. 204: „ein sehr brauchbares Mitglied“
  • Allgemeiner Deutscher Theater-Anzeiger, hg. von Daniel Gottlieb Quandt, Prag, Jg. 4 (1814), Nr. 24, S. 95: „serieuse und launichte Alte, komische Bediente; ist Tänzer“ (Ehefrau: „spielt Hülfsrollen“; ebd., S. 37 auch die Kinder des Ehepaars erwähnt, die an einem Deklamatorium der Mutter am 23.12.1813 beteiligt waren)
  • Der Sammler, Jg. 7, Nr. 121 (10.10.1815), S. 504 zu Personalveränderungen 1815: „ Es ist nicht genug, daß wir mehrmals in der Woche das Leid erleben, M.[adame] Gerstl u. Reinecke – ihrer braven und talentvollen Gatten wegen – sehen zu müssen“
  • Lembert/Carl, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde für das Jahr 1816, Stuttgart, München 1815, S. 205: „spielt ernsthafte und launichte Väter; ist Tänzer“ (Ehefrau: S. 206 „Hülfs-Rollen im Schauspiel“)
  • Bäuerle, Taschenbuch für die deutsche Schaubühne auf das Jahr 1817, Wien 1816, S. 90: „Im Schauspiele Greise, komische Bediente, und chargirte Rollen. Gehört zu den Mitgliedern, die mit Vergnügen gesehen werden, und ehrenvoll auf ihrem Platze stehen. Er ist überdieß ein braver Tänzer, und ordnet hier die vorkommenden Tänze an.“ (dort als Gerstl)
  • laut Webers Angaben im Notizen-Buch von 1816 im Musiktheater nur in kleinen Rollen beschäftigt, u. a. Gerichtsschreiber in Die vornehmen Wirthe, 1. Soldat im Wasserträger, Kosack in Faniska, Vogt in Don Giovanni, Hassan in Alamon, Friedel in Die beiden Savoyarden, Diener in Der Kalif von Bagdad, Ober-Imam in Alimelek
  • Tagebuch der deutschen Bühnen, Jg. 2, Nr. 12 (Dezember 1817), S. 338: „komische Alte, Bediente und Charakterrollen“ (dort als Gerstl)
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1817, Stuttgart 1816, S. 469: „komische Bediente, serieuse und launigte Alte“ (S. 474: Ehefrau im Verlauf der Saison 1815/16 gestorben)
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1822, Wien 1821, S. 288: in der Saison 1820/21 abgegangen (gemeinsam mit 2. Ehefrau) (ebenso in: Klingemann, Allgemeiner deutscher Theater-Almanach für das Jahr 1822, Braunschweig 1822, S. 454)
  • Karl August Varnhagen von Ense, der Gerstel aus Düsseldorf und Hamburg kannte, bestätigt seine Anwesenheit in Prag im Herbst 1811 und Gastauftritte im September 1827 in München (vgl. seine Briefe an Rahel Varnhagen vom 24.10.1811 aus Prag sowie vom 3. und 5.09.1827 aus München)
  • Biographie ab 1820
  • im Oktober 1820 Gastauftritte der Schauspielerfamilien Gerstel und Röckel vom Prager Ständetheater in Gera genehmigt
  • Anfang 1821 ein Ballettmeister Gerstel samt Familie (Gebrüder Gerstel) gemeinsam mit August Rö(c)kel bei Direktor Romberg in Dessau engagiert

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