Stegmann, Carl David

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Stegmann, Carl David

Bildquelle

Eike Pies, Prinzipale, Ratingen u. a. 1973

Basisdaten

  1. 1751 in Staucha bei Meissen
  2. 27. Mai 1826 in Bonn
  3. Sänger (Tenor/Bariton), Schauspieler, Musikdirektor, Komponist, Cembalist
  4. Breslau, Heilsberg, Danzig, Königsberg, Gotha, Hamburg, Mainz, Frankfurt am Main, Bonn, Köln

Ikonographie

Stegmann, Carl David

Biographische Informationen aus der WeGA

  • konnte sich nach seiner Ausbildung in Dresden u. a. bei Homilius (als Alumnus der Kreuzschule 1766 bis 1770) sehr schnell als Sänger und Schauspieler etablieren (Debüt 1772 bei Johann Christian Wäser in Breslau)
  • 1774 Konzertmeister des Fürstbischofs von Ermland auf Schloss Heilsberg
  • 1775/76 unter Carolina Schuch in Danzig, Königsberg und Elbing als Musikdirektor, Sänger und Schauspieler, dort bereits gemeinsam mit der Ehefrau Caroline (Johanne Eleonore), geb. Linz (auch: Linze, Linzen, geb. 1755 in Breslau, Theaterdebüt 1771); 1776 auf der Reise ins nächste Engagement in einem Dorf bei Königsberg Geburt des ersten Kindes (vermutlich Caroline)
  • 1776 Mitglied der Schuchischen Gesellschaft in Königsberg (mit Ehefrau Caroline, geb. Linzen)
  • November 1776 bis 1778 am Hoftheater Gotha (mit Ehefrau)
  • 1778 bis März 1783 am Hamburger Theater (mit Ehefrau); veranstaltete im Winter 1782/83 eine Reihe von Subskriptionskonzerten
  • 1783 bis 1787 bei Großmann (mit Ehefrau, Tochter Caroline sowie Sohn Wilhelm), von dort aus im Oktober 1785 Gastauftritt in Mannheim
  • ab 1787 bei Siegfried Gotthelf Koch (eigentlich Eckardt) in Frankfurt/Main am Nationaltheater sowie in Mainz, Fach: komische und zärtliche Alte im Schau- und Singspiel, auch junge muntere Rollen im Singspiel; dort gemeinsam engagiert mit Ehefrau, Töchtern Caroline, Friederike und Wilhelmine sowie Sohn Wilhelm; 1789 dort Direktor der Oper
  • Dezember 1792 bis Ostern 1811 am Theater Hamburg (ab 1798 als Mitdirektor); engagiert gemeinsam mit seiner Ehefrau (die dort am 7. November 1808 starb), den Töchtern Caroline, Friederike, Wilhelmine, Amalie und Henriette (gab 1807 noch Kinderrollen, danach bis 1811 jugendliche Partien) sowie den Söhnen August (ab 1792/93), Eduard (ab 1798/99, gab 1807 noch Kinderrollen, ging 1811 ab als Musiker) und Heinrich (ab 1801/02, ging 1811 ab)
  • war in den 1790er Jahren einer der meistgespielten Bühnenkomponisten
  • verließ 1811 die Bühne, ließ sich bis 1819 in Bonn nieder und betätigte sich vor allem als Komponist, nun auch von Instrumentalwerken; dort auch (ab mindestens 1816) als Musiklehrer tätig
  • setzte im Januar 1820 von München aus als „Professor der Musik“ eine Anzeige in den Allgemeinen Anzeiger der Deutschen (Nr. 12 vom 13. Januar, Sp. 126), in der er eine Anstellung „an einem fürstlichen Hofe, oder auch bey einem stehenden Theater, gegen einen jährlichen, sehr billigen Gehalt“ suchte
  • Winter 1820/21 (bis Mai 1821) Musikdirektor unter Joseph Derossi in Köln
  • danach Rückkehr nach Bonn; heiratete dort am 21. Oktober 1821 Johanna Christine Lindner aus Eckernförde

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