Carl Maria von Weber an Gottfried Weber in Mainz
Dresden, Donnerstag, 23. Oktober 1817

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S. Wohlgebohren

dem Herrn Tribunal Rath

Gottfried Weber.

zu

Maynz

Lieber Bruder!

Du wirst denken ich sey unterwegs ersoffen? ja, Gott der Mensch denkt, der Dienst lenkt. alles dieß Mündlich, o herrliches Wort. den 4t 9ber heyrathe ich, und in der 2t Hälfte 9ber hoffe ich Euch zu umarmen.      schreibe mir Post rest. nach Mannheim den nächsten und besten Gasthof bei deinem Hause*. und arrangire ein ordentliches Concert*.

Die Kiste ist wohl angekommen*. 1000 Dank. alles Erdenkliche an deine liebe Gustel bald umarmt Euch
Euer
treuster Freund
CMvWeber

Editorial

Summary

bezieht sich auf seine Hochzeitsreise; am 4. November werde er heiraten und hofft in der 2. Novemberhälfte Gottfried Weber zu sehen; bittet ihm nach Mannheim einen Gasthof in seiner Nähe mitzuteilen; GW solle ein Konzert arrangieren; die Kiste (mit Webers Sachen) sei angekommen

Incipit

Du wirst denken ich sey unterwegs ersoffen?

Responsibilities

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Tradition

  • Text Source: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (D-B)
    Shelf mark: N. Mus. ep. 3688

    Physical Description

    • 1 Bl. (2 b. S. einschl. Adr.)
    • in der Mitte des Blattes ein Tintenklecks

    Provenance

    • Sotheby’s (15./16. Mai 1997), Nr. 360
    • Sotheby, 16.-19. Juni 1930, Nr. 320

Text Constitution

  • “Gott”crossed out

Commentary

  • “… besten Gasthof bei deinem Hause”Das Ehepaar Weber stieg am 19. November in Mainz im Gasthof Zum römischen Kaiser ab.
  • “… und arrangire ein ordentliches Concert”Der Wunsch nach einem Konzert in Mainz zur Entlastung der Reisekasse erfüllte sich nicht; vgl. den Tagebucheintrag vom 19. November 1817.
  • “… Die Kiste ist wohl angekommen”Zur Übersendung von Webers Musikalien und Büchern, die Weber laut Tagebuch am 6. September 1817 erhalten hatte, vgl. auch seine Briefe vom 21. Juli 1817 an den Freund sowie vom 8. September 1817 an Caroline Brandt.

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