Friday, March 18, 1814
Prag

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d: 18t um 9 Uhr Exequien für Liebichs Vater. um
10 Uhr Probe von Tamerlan*.
für den kleinen
Jung 4 Magnetfischchen gekauft*

1 Paket Preßburger Zwiebak
Kollekte für einen alten Theater Bedienten
geschrieben an Heygendorf und Müller wegen Silv:
Honorar, und an Kühnel wegen Honorar
Exemplaren.
Mittag bey Jung. Concert
von LeoniT. voll. er sang, so – – –

ins Theater. das Räthsel. Brunetti zum
1ten male wieder. Brandt klagte mir
daß Sie ihr beym Abschiede gesagt hätte, den
H: v. Lämel halten Sie fest, der ist reich –
– – o Weiber. – – – –
darauf die Verwandlungen zum 2ten
male. oben sehr gut. im Orchester
nicht so gut. Clement kam zu spät pp.

dann nach Hause.

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Editorial

Responsibilities

Übertragung
Dagmar Beck

Tradition

  • Text Source: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (D-B)
    Shelf mark: Mus. ms. autogr. theor. C. M. v. Weber WFN 1

    Commentary

    • “… 10 Uhr Probe von Tamerlan”Das Werk wurde am Ständetheater nicht gespielt; die Ouvertüre erklang jedoch am 19. März 1814 im Konzert des Prager Konservatoriums; vgl. Webers Bericht in der Prager Zeitung vom 22. April 1814. Weber besuchte offenbar die beiden Proben am 13. und 18. März; vgl. Tagebuch; ob er auch aktiv daran beteiligt war, bleibt unklar. Die im Tagebuch am 9. und 10 März vermerkten Visiten beim Konservatoriumsdirektor F. D. Weber könnten der Vorbereitung des Konzerts gegolten haben. Dass eine szenische Einstudierung der kompletten Oper aber zumindest erwogen wurde, bezeugt Webers Studium des Librettos am 13. März (vgl. Tagebuch), allerdings ist sie in Webers Prager Notizen-Buch nicht unter den Aufführungsvorschlägen aufgelistet.
    • “… kleinen Jung 4 Magnetfischchen gekauft”Offenbar Geschenk zum Namenstag am 19. März.

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