Brandt, Christiane Sophia Henrietta

Brandt, Christiane Sophia Henrietta

Bildquelle

Carl Maria von Weber: ein Lebensbild / von Max Maria v. Weber. Hrsg. von Rudolf Pechel, 1912

Basisdaten

  1. Hartmann, Christiane Sophia Henrietta Geburtsname
  2. Brandt, Christina Sophia Henrietta Weitere Namen
  3. 29. Juli 1761 in Gotha
  4. Frühestens am 31. Dezember 1826 in Mannheim
  5. Schauspielerin (Soubrette), Sängerin
  6. Gotha, Leipzig, Dresden, Bonn, Frankfurt am Main, Köln, Pyrmont, Kassel, Münster, Rheinland, Chemnitz, Ballenstedt, Altenburg, Erfurt, Naumburg, Rudolstadt, Coburg, Bamberg, Augsburg, St. Gallen

Ikonographie

Brandt, Christiane Sophia Henrietta

Biographische Informationen aus der WeGA

Tochter des herzoglich Sachsen-Gothaischen Ober-Polizei- und Steuerkommissars Johann Friedrich (oder Johann Christian?) Hartmann; Schwiegermutter Webers

Ausbildung 1775/76

Schauspieldebüt 1775 bei der Seylerschen Gesellschaft in Gotha; unter Abel Seylers Direktion in kleineren Rollen in Altenburg, Leipzig und Dresden, gleichzeitig Ausbildung durch Seylers Frau

Hoftheater Gotha bzw. Bonn

1776–1779 am Hoftheater in Gotha als erste Soubrette; ab 1779 unter der Direktion ihres Schwagers Gustav Friedrich Wilhelm Großmann (bzw. 1783/84 unter dessen Ehefrau Karoline Sophie Auguste Großmann, geb. Hartmann) in der Kurkölnischen Hofschauspielergesellschaft: Hauptspielstätte: Hoftheater in Bonn (bis zur Schließung nach dem Tode des Kurfürsten Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels 1784), dazwischen Spielzeiten am Theater in Frankfurt/Main (1780–1783) sowie in Köln (1780/81), Pyrmont (1781), Kassel (1781), Münster (1782); 1784 Abgang von der Großmannschen Gesellschaft; 3. März 1780 Heirat mit Christoph Hermann Joseph Brandt

1784–1788

vermutlich ohne Anstellung in Bonn

neues Engagement in Bonn

nochmals am Bonner Hoftheater ab 3. Januar 1789 (engagiert bereits Ende 1788) bis zur endgültigen Schließung 1793

Theater-Anstellungen mit Tochter Therese

1794 unter Direktion von Friedrich Wilhelm Hunnius und Simon Friedrich Koberwein im Rheinland; am 11. Dezember 1794 aus Heidelberg Anfrage zum Engagement bei J. Seconda

Januar 1795 bis April 1797 unter Direktion von Joseph Seconda in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Ballenstedt

vorübergehender Abgang vom Theater, lebte danach vermutlich in Gotha (oder Ballenstedt?)

Theater-Anstellungen mit Tochter Caroline 1804ff.

April bis Juni 1803 unter Carl Witter in Altenburg, danach vermutlich auch in Naumburg; Oktober 1803 bis September 1804 unter Fr. W. Lange in Altenburg, Erfurt, Gera, Naumburg und Rudolstadt; 1804/05 am Coburger Theater unter Direktor Christian Füldner; 1805/06 unter Direktorin Maria Vanini erst in Bamberg, dann in Augsburg am Theater; 1807 unter Direktorin Maria Vanini am Theater in St. Gallen; 1807/08 unter Direktor Ferdinand Kindler in St. Gallen

Lebensabend

lebte bei ihrer Tochter Caroline (nachweisbar 1814–1817 in Prag) bzw. bei ihrem Sohn Louis in Mannheim (ab November 1817)

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