Hunnius, Friedrich Wilhelm

Zurück
no portrait available

Bildquelle

Basisdaten

  1. Hunnius, Friedrich Johann Wilhelm Weitere Namen
  2. 21. Dezember 1762 in Kapellendorf bei Weimar
  3. 17. Februar 1835 in Weimar
  4. Schauspieler, Sänger (Bass)
  5. Schleswig, Frankfurt am Main, Amsterdam, Düsseldorf, Köln, Mainz, Salzburg, Wien, St. Petersburg, Moskau, Würzburg, Karlsruhe, Stuttgart, Kassel, Königsberg, Coburg, Rudolstadt, Gotha, Weimar

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Amtsaktuars und Landrichters Friedrich Wilhelm Hunnius (1722–1792) und seiner Frau Klara Friederica, geb. Weber (1743–1773)
  • Besuch des Gymnasiums in Weimar (1773 bis 1781) und der Universität in Jena (Jurastudium ab 1781)
  • Tätigkeit als Justizamtsaktuar dem Theater zuliebe aufgegeben
  • gehörte seit seinem Bühnendebüt 1785 verschiedenen Theatergesellschaften an (spielte u. a. 1786 Oktober 1786 bis Ostern 1787 bei Joseph Bellomo in Weimar und Magdeburg, 1787 bis 1789 am Hoftheater Schleswig, danach kurzzeitig bei Jean Tilly in Rostock und angeblich Johann Christian Wäser in Breslau, März bis Mai 1789 bei Toscani und Santorini in Kassel, 1789/90 bei Johann Heinrich Böhm in Frankfurt/Main, 3. Januar bis Mitte Februar 1791 bei Bellomo in Weimar)
  • 1793/94 Gründungsdirektor des deutschen Theaters in Amsterdam, dort als Sänger und Darsteller sehr geschätzt (vgl. AmZ, Jg. 2, Sp. 548f.)
  • 1794 als Direktor einer reisenden Gesellschaft u. a. in Düsseldorf, Wetzlar, Heidelberg
  • etwa Sommer 1794 Zusammenschluss mit dem Direktor Koberwein, die Gesellschaft spielte in Düsseldorf, Köln und Mainz, 1795 dann Heidelberg und ab 23. Mai wieder Mainz (zum Personal gehörten zeitweise u. a. Christiane Brandt und Tochter Therese); Gesellschaft scheiterte 1796 in Mainz
  • Herbst 1796 bis 1797 Schauspieler und Regisseur am Hoftheater Salzburg, Erfolge besonders im komischen Fach
  • September 1797 bis 1799 am Theater in Weimar
  • 1803/04 an der deutschen Oper in Wien
  • Juli 1804 bis März 1805 am deutschen Theater in St. Petersburg (Fach: erste seriöse und komische Basspartien), schuf das Libretto von Sigismund Neukomms Prolog Alexander am Indus (UA St. Petersburg 15. September 1804)
  • folgte Steinsberg 1805 ans deutsche Theater in Moskau und blieb dort auch nach dessen Tod 1806
  • Oktober 1806 Gastauftritte am Theater Riga
  • 22. Juni 1807 Gastauftritt in Hamburg als Leporello in Don Giovanni
  • Frühjahr 1808 erfolgloses Gastspiel in München
  • nach Gastauftritten Mai/Juni 1808 am Würzburger Theater engagiert bis 1810
  • Oktober 1810 Gastspiel in Frankfurt/Main
  • November 1810 bis November 1812 am Hoftheater Karlsruhe; Inspizient, sang komische Basspartien und spielte Intriganten, komische Alte, polternde Väter, Juden
  • 1812 bis 1814 am Hoftheater in Stuttgart
  • 1815 Gastspiele in Lübeck und Berlin, danach jeweils nur kurzfristig in Kassel sowie am Königsberger Theater engagiert
  • Direktor einer reisenden Theatergesellschaft in Coburg (Mai 1816), Rudolstadt (Mai/Juni 1816) und Gotha (Juli bis mindestens Oktober 1816)
  • ab 1817 Schauspieler und Regisseur am Hoftheater Weimar (dort noch 1830 als Bassist tätig)
  • Ehefrau: Anna Katharina Hunnius (um 1761–1826)

Wikipedia

ADB

NDB

GND

GND Beacon Links

XML

Wenn Ihnen auf dieser Seite ein Fehler oder eine Ungenauigkeit aufgefallen ist,
so bitten wir um eine kurze Nachricht an bugs [@] weber-gesamtausgabe.de.