Friedrich Wilhelm Jähns an Felix Mendelssohn Bartholdy
Berlin, Montag, 8. April 1844

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Hochgeehrter Herr General-Musikdirector. Sehr verehrter Herr.

Sie haben mir durch Übersendung des von Ihnen erbetenen handschriftlichen Beitrages zu meiner Sammlung eine große und innige Freude gemacht, die sich durch die so charaktervolle wie liebliche Composition, zumal als ein Unicum mir ertheilt, noch besonders steigern mußte. Nehmen Sie dafür meinen herzlichsten, meinen wärmsten Dank und glauben Sie, daß ich ganz weiß, wie hoch ich einen solchen Beweis gütiger Berücksichtigung einer Bitte von mir in so liebevoller Weise – mir von Ihnen gespendet – zu schätzen habe. – Möchte die Zukunft mir Gelegenheit geben, die wahre und tiefe Verehrung, die mich für Sie erfüllt, dadurch einigermaßen zu bethätigen, daß es mir vergönnt wäre, meine geringen Kräfte in irgend einer Art, Ihnen, verehrter Herr und Meister, weihen zu können, wie mich dies bisher wahrhaft beglückt hat.

Genehmigen Sie, hochgeehrter Herr General-Musikdirector, bei der nochmaligen Versicherung meines wärmsten und steten Dankes zugleich jene meiner wahrhaften und innigen Verehrung, mit welchen ich die Ehre habe mich zu nennen Ihren
Ihnen aufrichtigst ergebenen Diener
F. W. Jähns.

Apparat

Zusammenfassung

dankt für Übersendung eines Musikmanuskriptes für seine Autographensammlung

Incipit

Sie haben mir durch Übersendung des von Ihnen erbetenen

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  • Textzeuge: Oxford (GB), Bodleian Library (GB-Ob)
    Signatur: Mendelssohn Papers, Green Books, XIX, Nr. 217

    Quellenbeschreibung

    • 1 Bl. (1 b. S. o. Adr.)

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