Krickeberg, Friederike

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Basisdaten

  1. Koch, Sophie Friederike Geburtsname
  2. Euphrosyne Pseudonyme
  3. 24. Dezember 1770 in Hannover
  4. Frühestens am 17. Mai 1842 in Berlin
  5. Sängerin, Schauspielerin, Schriftstellerin
  6. Gotha, Dresden, Leipzig, Berlin, Mecklenburg, Hamburg, Königsberg

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Tochter des Schauspielers und Ballettmeisters Friedrich Koch (1738–1794) und dessen Frau, der Sängerin und Tänzerin Franziska Romana, geb. Gieraneck (1748–1796)
  • ab 1775 erste Auftritte in Kinderrollen am Gothaer Hoftheater, Förderung durch Ekhof
  • musikalische Ausbildung in Dresden
  • gab ab 1778 bei der Bondinischen Gesellschaft in Dresden und Leipzig Kinderrollen, ab 1784 kleinere Gesangsrollen
  • ab Februar 1787 am Döbbelinschen Theater in Berlin ca. ein Jahr lang engagiert, danach vorübergehender Rückzug von der Bühne
  • 1789 Heirat mit Friedrich (von) Gentz (Scheidung 1791), gemeinsame Tochter: Auguste Krickeberg/Spengler
  • ab 1798 am Schweriner Theater, dort im selben Jahr Heirat mit dem Schauspieler Carl Ludwig Krickeberg; gemeinsame Kinder: Friedrike Krickeberg/Döring, Carl Krickeberg
  • gemeinsame Engagements mit dem Ehemann am Hamburger Theater (1799 bis Ostern 1800), in Kassel (Oktober/November 1800)
  • bei der Gesellschaft ihres Ehemanns in Schwerin von Januar 1801 bis Sommer 1806 (mit Abstechern nach Rostock, Doberan, Stralsund, Güstrow), danach Übergabe der Direktion an den Grafen Carl Friedrich von Hahn-Neuhaus; das Ehepaar spielte mit der Truppe weiter in Rostock (Herbst 1806), Schwerin (Dezember 1806 bis März 1807), musste danach aber kriegsbedingt nach Altona ausweichen
  • Ehepaar ab Dezember 1807 bis März 1809 wieder in Mecklenburg; Frühjahr 1808 Gastauftritte in Lübeck
  • März 1811 bis April 1815 am Theater Hamburg
  • von August von Kotzebue nach Königsberg engagiert (1815/16, Debüt 1. Mai 1815); auf dem Weg nach Berlin gastierte die Familie im April 1816 in Elbing
  • ab Mai 1816 bis zur Pensionierung (1. April 1842) an den Königlichen Schauspielen in Berlin engagiert; von dort aus Gastauftritte u. a. im Juni 1817 mit ihren Töchtern Auguste Spengler und Friederike Krickeberg am Ständetheater Prag
  • feierte am 16. Februar 1837 ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum (Verleihung der preußischen goldenen Medaille für Kunst und Wissenschaft)
  • bearbeitete französische Stücke, u.a. Der Kammerdiener, Die Ehrenrettung, Das Heirathsgesuch; außerdem Mitarbeiterin bei: Orient (Pseudonym: Euphrosyne), Freimüthiger, Abend-Zeitung

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