Hinrich Lichtenstein und Heinrich Beer an Carl Graf von Brühl in Berlin
Berlin, Donnerstag, 22. Februar 1827

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sehen wir uns dringend veranlaßt um eine geneigte amtliche Bescheidung auf unsere neuliche Vorstellung in Betreff des Verkaufs der Partitur des Oberon zu bitten, indem wir in den nächsten zwei Tagen eine Antwort auf die sehr annehmlichen Propositionen des Königsstädtschen Theaters zu erlassen haben. Ew: Hochgeborn wollen uns daher geneigtst erlauben, wenn bis dahin keine Bescheidung von Ihrer Seite erfolgt, dies so ansehen zu dürfen, daß uns für die Fortsetzung der weiteren Unterhandlungen und für einen etwanigen Abschluß die Hände nicht gebunden seyn sollen, und daß wir vom Anfang der nächsten Woche an diesen Unterhandlungen weitere Folge geben können.

Genehmigen Dieselben den Ausdruck unsrer wahrhaften Verehrung
Berlin den 22sten Februar 1827.H: Lichtenstein. Heinrich Beer.

An
den Königl Kammerherrn, General-Intendanten der Königlichen
Schauspiele, Herrn Grafen von Brühl, Hochgeborn.

Apparat

Zusammenfassung

müssen innerhalb von zwei Tagen auf ein Kaufangebot des Königsstädtischen Theaters reagieren und drängen daher auf eine Entscheidung

Incipit

Ew: Hochgeborn sehen wir uns dringend veranlaßt um eine geneigte amtliche Bescheidung auf unsere neuliche Vorstellung in Betreff des Verkaufs der Partitur des Oberon zu bitten

Verantwortlichkeiten

Überlieferung

  • Textzeuge: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (D-B)
    Signatur: Mus. ms. theor. 1018, Bl. 18

    Quellenbeschreibung

    • Kopisten-Abschrift für Brühls Acta Privata zum Oberon

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