Reißiger, Carl Gottlieb

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Basisdaten

  1. Reissiger, Carl Gottlieb Weitere Namen
  2. 31. Januar 1798 in Belzig
  3. 7. November 1859 in Dresden
  4. Komponist, Kapellmeister
  5. Leipzig, Wien, München, Berlin, Dresden

Ikonographie

Carl Gottlieb Reißiger (Quelle: Wikimedia)
Geburtshaus von Carl Gottlieb Reißiger in Bad Belzig (Quelle: Wikimedia)
Grab von Carl Gottlieb Reißiger auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden-Johannstadt (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des C. G. Reissiger, 1834/1866 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis Carl Gottlieb Reissiger,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Kantors und Lehrers Christian Gottlieb Reissiger (1762–1839) und dessen Frau Sophie Friederike Gottliebe Reissiger (1778–1827)
  • ab 1811 Besuch der Thomasschule in Leipzig, zusätzlich Ausbildung durch Thomaskantor Schicht, bereits im Winter 1812/13 als Altsolist am Leipziger Konzertleben beteiligt (vgl. AmZ 1813, Sp. 454), 1818/19 Aufführungen erster Motetten und Arien Reissigers in den Sonnabendvespern der Thomaner (vgl. AmZ 1819, Sp. 54)
  • Mitte 1818 bis 1820 als Substitut Bratscher (1819 auch 2. Geiger) im Leipziger Theaterorchester
  • Theologiestudium in Leipzig (ab 1818) abgebrochen
  • 27. Januar 1820 erster öffentlicher Konzertauftritt als Pianist in Leipzig (vgl. AmZ 1820, Sp. 259); spielte am 26. Juli 1820 in Leipzig in einer Privatgesellschaft vor Weber Klavier
  • ab 1821 als Stipendiat der preußischen Regierung in Wien (Ausbildung bei Salieri); Konzertauftritte als Sänger (Bass) und Pianist; am 3. März 1822 in Wien als Solist (Bassist) im Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde an der Aufführung des Finales aus dem II. Akt der Silvana beteiligt
  • anschließend weiterer Unterricht bei Winter in München
  • 1823/24 als Gast der Familie Stobwasser in Berlin, dort weitere Konzertauftritte
  • engerer Kontakt zu Weber im Februar 1824 im Rahmen der Aufführungen von Reissigers Oper Dido; am 14. Mai nochmaliger Konzertauftritt in Leipzig
  • Juli 1824 bis Oktober 1825 Studienreise nach Frankreich und Italien, unterstützt durch den preußischen König (vgl. AmZ 1825, Sp. 170)
  • 1825/26 Anstellung als Lehrer am Institut für Kirchenmusik in Berlin
  • ab 1826 kurzzeitig Mitglied der Berliner SingakademieT (Bass), dort 1826 bis 1828 auch seine spätere Frau Marie Stobwasser (Sopran)
  • November 1826 als Nachfolger Marschners als Musikdirektor der deutschen Oper in Dresden berufen, 1827 Bestätigung der lebenslangen Anstellung (vgl. AmZ 1827, Sp. 62, 809), Mai 1828 Bestallung als Hofkapellmeister; leitete die Dresdner Erstaufführung des Oberon
  • 1828 Heirat mit Marie Stobwasser (1811–1876), der Tochter von C. H. E. Stobwasser
  • ab mindestens 1851 Mitglied des „Ausschusses der Weberstiftung“ zur Errichtung des Weber-Denkmals in Dresden

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