Schröder, Sophie

Schröder, Sophie

Bildquelle

Archiv für Geschichte, Statistik, Literatur und Kunst, Jg. 14 (1823), Beilage zu Nr. 146

Basisdaten

  1. Bürger, Antoinette Sophie Geburtsname
  2. Stollmers, Sophie Ehename
  3. Kunst, Sophie Ehename
  4. 23. Februar 1781 in Paderborn
  5. 25. Februar 1868 in München
  6. Schauspielerin
  7. Wien, Breslau, Hamburg, Prag, München

Ikonographie

Schröder, Sophie
Schröder, Sophie
Sophie Schröder, Lithographie von Josef Kriehuber, 1828 (Quelle: Wikimedia)
Grab von Sophie Schröder auf dem Alten Südlichen Friedhof in München Standort48.12486111111111.563833333333 (Quelle: Wikimedia)
Sophie Schröder als Sappho Briefmarke 1976 (Quelle: Wikimedia)
Bildnis der Sophie Schr�der, L. Brand - 1833 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis der Sophie Schr�der, Blaschke, J nos - 1822/1833 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis der Sophie Schr�der, Leo Wolf - 1795/1840 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis Sophie Antoinette Schr�der, geb. B�rger, Rudolf Weber -  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Schröder, Sophie (Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Schröder, Sophie (Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Schröder, Sophie (Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Schröder, Sophie (Quelle: Münchner Stadtmuseum)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Tochter des Schauspielerehepaars Gottfried Bürger (1755–1809) und Wilhelmine Charlotte Albertine, geb. von Lütkens (1764-ca.1814), Bühnendebüt vermutlich 1793 bei der Tillyschen Gesellschaft (evtl. auch bereits im Winter 1789/90 Kinderrollen als Dem. Keilholz bei Toscani und Santorini in Kassel; zur Gesellschaft gehörten ihre Mutter und ihr Stiefvater Adolph Philipp Christian Keilholz)
  • heiratete 1796 in Reval den Schauspieler Johann Stollmers (eigentlich Johann Nicolaus Smets von Ehrenstein, 1764–1812)
  • 1796 Auftritte als Sängerin in St. Petersburg und Reval
  • Engagements in Wien (1798) und Breslau (Mai 1799 bis 1801), noch vorwiegend als Sängerin, dort Scheidung von Stollmers
  • 1801 bis Juni 1813 am deutschsprachigen Theater in Hamburg, heiratete dort am 1. März 1804 ihren Kollegen Friedrich Schröder (Vater ihrer Töchter Wilhelmine, Betty und Auguste)
  • Gastspiele im September 1813 in Frankfurt/Main, im Oktober 1813 am Theater Mannheim
  • im Dezember 1813 und Januar 1814 Gastauftritte am Prager Ständetheater, ab Frühjahr 1814 dort engagiert, vgl. Allgemeiner Deutscher Theater-Anzeiger, hg. von Daniel Gottlieb Quandt, Prag, Jg. 4 (1814), Nr. 27, S. 108
  • 1815–1829 in Wien am Burgtheater engagiert, spielte dort vor allem tragische Heldinnen-Rollen, ging noch vor dem Tod ihres Ehemanns (18. Juli 1818) eine Affäre mit dem Maler Moritz Michael Daffinger ein, später (Dezember 1825) 3. (kurze) Ehe mit dem Schauspieler Wilhelm Kunst (Trennung 1826)
  • von Wien aus zahlreiche Gastspielreisen, u. a. nach Brünn (Juli 1817), Frankfurt/Main (August 1817), Dresden (August/September 1817, Juli/August 1819, Juli 1822), Hamburg (Ende 1817), Darmstadt (August 1818), München (1818, 1825), Leipzig (Juli/August 1819, Juli/August 1822), Breslau (September/Oktober 1820), Kassel (August 1822), Breslau (Juli 1824), Königsberg (Juli/August 1824 gemeinsam mit Tochter Betty), Hamburg (Juli 1826 gemeinsam mit Ehemann Wilhelm Kunst und Tochter Auguste), Riga (30. September 1829 bis 3. Januar 1830 in Begleitung ihres Sohnes Alexander), Wiesbaden (August 1830), Mainz (November 1830)
  • Februar 1831 bis März 1836 am Hoftheater München (Gastspiel in Augsburg Dezember 1831)
  • 1836 bis zur Pensionierung 1839 wieder am Burgtheater Wien
  • lebte danach in Augsburg bzw. München, trat nur noch gelegentlich auf

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