Carl Maria von Weber an Carl Graf von Brühl in Berlin
Dresden, Sonntag, 21. Februar 1819

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Ew. Hochgeboren

gütige u. so schnell unsere Bitte erfüllende Bereitwilligkeit, erkennen wir mit bestem Danke an; müssen aber wiederholt diese in Anspruch nehmen, da ich mich wahrscheinlich in meiner Bitte nicht bestimmt genug ausgedrückt hatte, welche Iphigenie wir wünschten, u. nun von Ew. Hochgeboren die in Aulis statt auf Tauris erhalten*. Indem ich daher wegen meiner Unbestimmtheit um Verzeihung bitte, ersuche ich ergebenst um Sendung von Partitur u. Buch der Iphigenie in Tauris, u. werde bald möglichst beide dann wieder den Händen des so gefälligen Gebers zurücksenden.

Genehmigen Ew. Hochgeboren die Ausdrücke der vollkommensten Achtung, mit welcher ich die Ehre habe zu sein Ew. Hochgeboren ganz ergebener
C. M. von Weber.

Apparat

Zusammenfassung

bittet um Zusendung von Partitur u. Textbuch der Iphigenie auf Tauris; da Brühl auf seine erste Bitte hin Iphigenie in Aulis geschickt habe, müsse er (Weber) sich offenbar zu unbestimmt ausgedrückt haben, weshalb er um Verzeihung bitte; werde beide Iphigenien baldmöglichst an Brühl zurücksenden

Incipit

Ew. Hochgeboren gütige u. so schnell unsere Bitte erfüllende

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  • Textzeuge: Kopie: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (D-B)
    Signatur: Weberiana Cl. II B, 1. a., Nr. 16, S. 16

    Quellenbeschreibung

    • Kopie von Ida Jähns

    Provenienz

    Dazugehörige Textwiedergaben

    • Brühl, S. 20

    Einzelstellenerläuterung

    • „… Aulis statt auf Tauris erhalten“Vgl. Tagebuch vom 15. Februar 1819.

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