Administration Kärntnertortheater

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Basisdaten

  1. Theater am Kärntnertor Weitere Namen
  2. Verwaltung
  3. Wien

Institutionsgeschichtliche Informationen aus der WeGA

  • neben dem alten Burgtheater (1748 am Michaelerplatz eröffnet als „Königliches Theater nächst der Burg“, 1776 von Kaiser Joseph II. zum „Teutschen Nationaltheater“ erklärt; heutiges Burgtheater am Ring) zweites Wiener Hoftheater
  • Joseph II. verankerte Dreier-Konstruktion aus „Oberster Leitung“ bzw. Hofamt (Obersthofmeisteramt, Oberstkämmereramt), Verwaltung (Theateroberdirektion bzw. Generalintendanz) und künstlerischer Leitung (teilweise Regiekollegium bzw. artistischer Sekretär oder Direktor)
  • Kärntnertortheater 1709 im Auftrag des Wiener Magistrats in der Nähe des ehemaligen Kärntnertores nach Entwürfen von Antonio Beduzzi gebaut; 1761 durch Brand zerstört und vom Hofarchitekten Nikolaus Pacassi neu aufgebaut; zwei Jahre später als „Kaiserliches und Königliches Hoftheater zu Wien“ eingeweiht
  • mehrfach an private Theaterunternehmer verpachtet (u. a. August 1794 bis Dezember 1806 an Peter von Braun, Dezember 1821 bis März 1825 sowie April 1826 bis April 1828 an Domenico Barbaja, Januar 1829 bis Mai 1830 an Wenzel Robert von Gallenberg), aber immer unter Aufsicht des Hofes stehend
  • bis Anfang 19. Jh. im Spielplan sowohl Opern und Ballette als auch Schauspiele, ab 1810 erfolgte eine Trennung der theatralischen Gattungen nach Standorten: im Burgtheater wurden von nun an Sprechstücke gespielt, im Kärntnertortheater explizit Ballette sowie italienische und deutschsprachige Opern (daher auch Hofoper genannt)
  • von 1821 bis 1826 Moritz Graf von Dietrichstein Direktor beider Hoftheater; bis 1829 Vizedirektor Ignaz Franz Edler von Mosel
  • ab 1821 wirkte Joseph Kupelwieser zwei Jahre hier als Sekretär; auch als Übersetzer, Theaterdichter und Librettist tätig
  • 1822 Wenzel Graf Gallenberg Assistent von Barbaia, 1829/1830 übernahm er die Leitung des Theaters
  • Louis Duport ab 1822 unter Barbaia Administrator; 1826 bis 1829 Mitdirektor, 1830 bis 1836 alleiniger Direktor und Pächter
  • wegen finanzieller und organisatorischer Turbulenzen in den 1820er Jahren zweimal über längere Zeiträume hinweg geschlossen (April/Mai und Juli 1825 Gastauftritte des Josefstädter Ensembles, dann bis April 1826 nur vereinzelte Konzerte, ebenso Mai bis Dezember 1828 nur einzelne Konzerte)

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