Friday, February 17, 1815
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d: 17t um ½ 8 Uhr kam Pixis, früstükte bey mir, und wir spielten
die Variat. D moll durch*.
dann verkaufte ich an ihn
Linas Guittarre für 80 ƒ W: W: die ich abermals zu
ihrem Capital schlug so daß also Mlle Carolina
Brandt
bey mir 330 ƒ W: W: stehen hat
*.

um 10 Uhr Probe vom Concert. Mittag bey Lina.
Brief von Gottfried, und Miltiz erhalten
um 4 Uhr ins Concert um 5 Uhr mit Hermstedt* Concert
gegebenT. 2tes in diesem Jahre
. ungeheuer voll, und
gieng alles sehr gut, ich spielte Adagio und Rondo aus
dem C Concert, und trug den Sieg davon. ebenso
mit den Liedern*. die Einnahme betrug 1478 ƒ
also 739 ƒ auf meinen Theil. Unkosten
von Liebich 12. ƒ30 xr also im Ganzen,
= 751 ƒ 30 xr:
*
dann noch ins Theater, Gurli herausgerufen*, Konfekt

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|2 ƒ
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|177 ƒ 23. xr
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|1 ƒ
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Editorial

Responsibilities

Übertragung
Dagmar Beck

Tradition

  • Text Source: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (D-B)
    Shelf mark: Mus. ms. autogr. theor. C. M. v. Weber WFN 1

    Commentary

    • “… Variat . D moll durch”Als Probe für das Konzert beim Fürsten Lobkowitz am Folgetag.
    • “… ƒ W: W: stehen hat”Zusätzlich zu den laut Tagebuch am 9. und 15. Januar sowie 5. Februar 1815 erhaltenen Geldbeträgen.
    • “… Hermstedt”Johann Nepomuk von Chotek charakterisierte Hermstedt in seinen Tagebüchern folgendermaßen: “[...] er ist wirklich ein vortrefflicher Clarinettist, besonders schön ist sein Crescendo und piano, seine tiefen Töne, auch habe ich nie auf der Clarinette eine solche Höhe gehört.”; vgl. Weberiana 19 (2009), S. 42.
    • “… davon. ebenso mit den Liedern”Laut Chotek-Tagebuch Chöre aus Leyer und Schwert, vermutlich dieselben wie im Konzert am 6. Januar 1815.
    • “… = 751 ƒ 30 xr:”Vgl. Abrechnung vom selben Tag.
    • “… noch ins Theater, Gurli herausgerufen”C. Brandt gab im Lustspiel Die Indianer in England die Gurli.

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