Weber, Gottfried

Weber, Gottfried

Bildquelle

Karl Laux: Carl Maria von Weber, Leipzig 1978, S. 40

Basisdaten

  1. Weber, Gottfried Jakob
  2. Bloksberg, Seraphine von; Giusto Pseudonyme
  3. 1. März 1779 in Freinsheim (Pfalz)
  4. 21. September 1839 in Bad Kreuznach
  5. Jurist, Musiker, Komponist, Musikschriftsteller, Musiktheoretiker
  6. Mannheim, Mainz, Darmstadt

Ikonographie

Weber, Gottfried
Gottfried Weber (Quelle: Wikimedia)
Bildnis (Jacob) Gottfried Weber, Heckel, Christoph Ferdinand -  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis (Jacob) Gottfried Weber, Friedrich M ller -  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Gottf. Weber, M ller, Friedrich - 1818/1832 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Weber, Gottfried,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Weber, Gottfried,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Kindheit und Ausbildung
  • Sohn von Friedrich Ludwig Weber (1735–1818) und Catharina Josepha, geb. Jordan
  • Kindheit und Schulzeit in Freinsheim (Pfalz) und Mannheim (dort ab 1791 Besuch des Gymnasiums)
  • Flötenunterricht beim Hofmusikdirektor Valentin Appold (1793–1825) in Mannheim
  • 1796 bis 1802 Jurastudium in Heidelberg (bis 1800) und Göttingen; Praktikant in Wetzlar
  • Mannheim bis 1814
  • 5. Oktober 1802 Anstellung als Advokat, später Fiskalprokurator am Hofgericht in Mannheim
  • ab 1803 Mitglied im Konzertausschuss der Mannheimer Liebhaberkonzerte (Museumsverein)
  • 13. Februar 1806 Ehe mit Theresia von Edel (geb. ca. 1786, gest. 14. August 1808 nach der Geburt ihres ersten Sohnes, der kurz danach starb) (lt. Lemke)
  • 7. Januar 1810 zweite Ehe mit Auguste von Dusch; der Schwester seines Freundes Alexander von Dusch; aus der Ehe gingen 10 Kinder hervor
  • 1809 im Sektionsausschuss des Musikalischen Conservatoriums im Mannheimer Casino-Verein
  • 27. Februar 1810 lernte er C. M. von Weber kennen, der mit seinem Vater von Stuttgart mit Empfehlungsschreiben von Danzi zu ihm kam und war ihm fortan freundschaftlich verbunden
  • 1810 war er mit C. M. von Weber, Meyerbeer und Alexander von Dusch Gründungsmitglied des Harmonischen Vereins
  • widmete Weber 1810 seine Sonata per il Cembalo solo op. 15 (Bonn: Simrock, PN: 752; auf dieser Sonate ist Webers Kanon „Die Sonate soll ich spielen“ bezogen); dieser widmete Gottfried Weber die Druckausgabe seiner Sinfonie Nr. 1 (Offenbach: André, PN: 3162, erschienen 1812)
  • Mainz (1814–1818)
  • 1814 Berufung als Richter am Tribunal in Mainz
  • Herbst 1814 Berufung in die Mainzer Theaterkommission, 1816/17 Mitglied des Verwaltungsrates der „Nationalbühne“ Mainz
  • 1816 Gründung einer musikalischen Liebhabergesellschaft (Musikalisches Museum) nach Mannheimer Vorbild, Weber blieb bis 1818 der musikalische Leiter
  • 1817 Beginn der Veröffentlichung der Theorie der Tonsetzkunst (1. Auflage in 3 Bd. 1817/18/21)
  • Darmstadt (ab 1818)
  • Berufung als Hofgerichtsrat nach Darmstadt, März 1819 endgültige Übersiedlung dorthin
  • 1823 Dr. h. c. der Universität Gießen
  • ab 1824 Herausgabe der Musikzeitschrift Caecilia

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