Carl August Böttiger an Heinrich Blümner in Leipzig
Dresden, Mittwoch, 13. Februar 1822

Dem Herrn Oberhofge-

richtsrath D.

Blümner

in

Leipzig.

frei

Verehrter Freund!

[…]Der Freyschütz, den ich Ihnen lieh, hat wohl der Hr. Graf Bose* mit nach Schönefels genommen? Ich habe ihn durch den Kammerdiener erinnern lassen.[…]

[…]Was sagen Sie zu der boßhaften Souade von unserm Montucci (dem Organ der hiesigen ital. Clique) gegen Webers Freischütz und der […] von No. 30 der Leipziger politischen Zeitung*.[…]

Un-
wandelbar treu Ihr
B.

Apparat

Zusammenfassung

nimmt Bezug auf Aufenthalt Blümners in Dresden und berichtet von Hoftrauer und dass das Theater erst am 27. Februar wieder geöffnet werde. Erkundigt sich nach dem Freischütz, den er Blümner geliehen habe und berichtet von negativen Äußerungen über diese Oper von Montucci und in der Leipziger politischen Zeitung

Incipit

Ach, ich hab Sie so gut als [Fehlstelle]

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz

Überlieferung

  1. Leipzig (D), Stadtgeschichtliches Museum, Bibliothek (D-LEsm)
    Signatur: A/2012/150

    Quellenbeschreibung

    • 2 Bl. (3 beschr. S.)
    • Textverluste durch Ausrisse
    • Poststempel: DRESDEN 13. Feb. 22

Textkonstitution

  • Unleserliche Stelle
  • Unleserliche Stelle (ca. 1 words)

Einzelstellenerläuterung

  • „… wohl der Hr. Graf Bose“Das Rittergut Neuschönfels gehörte den Brüdern Malthe Gustav Carl von Bose (1783–1848) und August Carl von Bose (1787–1862), möglicherweise meinte Böttiger den jüngeren Bruder.
  • „… 30 der Leipziger politischen Zeitung“Gedicht Parallelo fra la Vestale, e’l Freischütz (ungezeichnet) in: Leipziger Zeitung, 1822, Nr. 30 (11. Februar), S.304.

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