Korrespondenz-Nachrichten über Carl Maria von Weber (aus Mannheim)

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Aus Manheim.

Der rühmlichst bekannte Tonsetzer, Carl Maria von Weber, ist während seiner Anwesenheit beim vorjährigen Schweizer Musikfeste* zum Ehrenmitglied dieser Gesellschaft ernannt worden*. In München erhielt er beim Abschiede von der Königin eine goldne Medaille*, mit der Ueberschrift: Zum AndenkenT. Ueberhaupt hat dieser ausgezeichnete Tonkünstler auf seinen Reisen großes Aufsehen erregt. Er ist jetzt im Begriff, nach Berlin zu reisen*, von wo aus er auch Hamburg besuchen wird.

Apparat

Generalvermerk

Zuschreibung: zu den Korrespondenz-Nachrichten aus Mannheim in den Unterhaltungs-Blättern vgl. Weber-Studien, Bd. 4/1, Vorwort, S. 58

Entstehung

Überlieferung

  • Textzeuge: Hamburgische Unterhaltungs-Blätter, Jg. 7, Nr. 17 (26. Februar 1812), Sp. 135

    Einzelstellenerläuterung

    • „vorjährigen Schweizer Musikfeste“Das Musikfest der Schweizerischen Musikgesellschaft in Schaffhausen vom 21. bis 23. August 1811.
    • „zum Ehrenmitglied dieser Gesellschaft ernannt worden“Vgl. 1811-V-65 sowie Morgenblatt für gebildete Stände, Jg. 5, Nr. 261 (9. September 1811), S. 862–863; Badisches Magazin, Jg. 1, Nr. 165 (12. September 1811), S. 658–659; Süd-Deutsche Miscellen für Leben, Literatur und Kunst, Jg. 1, Nr. 75 (18. September 1811), S. 304.
    • „In München erhielt … eine goldne Medaille“Zur Überreichung der Medaille durch Königin Karoline Friederike Wilhelmine vgl. Münchener Politische Zeitung, Jg. 12, Nr. 285 (2. Dezember 1811), S. 1271.
    • „im Begriff, nach Berlin zu reisen“C. M. v. Weber reiste über Prag, Dresden und Leipzig nach Berlin; seine zuletzt noch im Brief vom 31. Dezember 1811 an G. Weber geäußerte Absicht, nach Hamburg (und weiter bis Kopenhagen) zu reisen, konnte er nicht verwirklichen.

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